– Enthält Werbung für Natumi Pflanzendrinks –
Die Sommerferien neigen sich langsam dem Ende, die Schule hat zumindest mancherorts schon wieder angefangen und der Spätsommer steht bereits in den Startlöchern. Während viele schon frisch erholt und mehr oder weniger gebräunt, aber mit sonnen- und erinnerungsvollen Akkus wieder in den Alltag starten, steht uns die Urlaubsreife deutlicher denn je ins Gesicht geschrieben – und zwar allen von uns.
Denn für uns geht es wie immer erst Ende August los, zwei wundervolle Wochen Roadtrip in die Alpen bis ganz runter in die Toskana liegen vor uns. Campingplatz-Hopping, das wilde, freie Leben eben. Und wie das immer so ist, zeigt die Vorurlaubszeit nochmal so richtig, was sie kann. So eine Auszeit möchte ja schließlich verdient sein, also heißt es nicht kleckern, sondern klotzen, klotzen, klotzen was das Zeug hält.
Das Hamsterrad auf Rekordkurs
Es ist ja auch kein Wunder, dass das Hamsterrad (Mamsterrad?) sich gerade in der Vorurlaubszeit noch schneller dreht als sonst. Zum eh schon pickepacke vollen Alltags- und Elternwahsinn kommen schließlich noch die Vorbereitung des Urlaubs, die Planung der Route, das Organisieren der Dinge, die auf Reisen mitgenommen werden müssen, die Packerei, das Waschen zuvor, Reservieren von Stellplätzen etc. Damit aber nicht genug, man muss schließlich auch noch jemanden finden, der sich während der Abwesenheit um Haus, Hof, Blumen und in unserem Fall auch um zwei stattliche Katertiere (schwere Knochen und dickes Fell und so) kümmert. Plus die Sachen, die vorgearbeitet werden müssen. Oh, ich könnte ewig so weitermachen.
Jede Minute zählt
Und damit meine ich gar nicht nur die Arbeitszeit. Denn auch jede Minute, die man sich freischaufeln (Einräumen? Nehmen? Überwinden? Auferlegen?) kann, um mal einen Moment durchzuschnaufen, ist gerade in solchen Zeiten wichtiger denn je. Nur, wer sich genügend Pausen einräumt, wird langfristig in der Lage sein, im Alltag zu bestehen. Denn wo soll die Energie bitte herkommen, wenn man die Akkus nie lädt?
Auszeiten erleichtern den Alltag
Und als ich da so saß, in meinem organisierten Chaos und bis zum Hals in Aufgaben versinkend, meine Arme wild kreisend, die Augen weit aufgerissen und hamsterradesque rollend, mein Kopf immer wieder zur Tischplatte sinkend, sehnte ich mich mehr denn je nach einer kleinen Auszeit. Eine kleine Ruheinsel in meinem Alltag, eine Akku-Oase, die die Hektik kurz aufbricht und uns eine kleine Atempause verschafft – mir, aber vor allem auch meinen drei Männern. Da ein Wochenende auswärts so kurz vor dem Urlaub nicht mehr in Frage kommt und wertvolle, anderweitig benötige Zeit schlucken würde, musste eben eine andere Idee her. Eine kleine, besondere Idee, die sich schnell und einfach umsetzen lässt und es trotzdem schafft, den Alltag „draußen“ zu lassen. Und plötzlich war es mir sonnenklar.
Gelegenheiten nutzen und „einfach mal machen“
Normalerweise laufen die Abendessen unter der Woche hier jeden Tag ziemlich gleich ab. Wir sitzen am Tisch und animieren die Jungs, ihr Abendbrot zu essen. Dabei besprechen wir, welche Schritte als nächstes an der Reihe sind, um den Tag so entspannt wie möglich zu beenden. Wir Eltern essen meist später, wenn die Kleinen versorgt sind, um in Ruhe essen und uns dabei auch unterhalten zu können. Familienmahlzeiten, bei denen wir alle vier am Tisch sitzen und uns richtig Zeit nehmen, die gemütlich sind und nicht nur der Nahrungsaufnahme dienen, sind normalerweise dem Wochenende vorbehalten. Also war ich mir sicher, dass diese Idee funktionieren und die optimale „Zwischen-Auszeit“ werden würde.
Unsere Zuhause-Picknick-Party
Wir würden bei uns Zuhause ein Picknick veranstalten und unser Abendbrot alle zusammen einnehmen. Wir würden auf einer Decke und mit Kissen gesellig auf dem Boden sitzen, in unserem Garten unter blauem Himmel, uns Zeit nehmen und viele verschiedene, kleine Leckereien naschen. Wir würden das Angenehme mit dem Nützlichen, besser gesagt das Nötige mit dem Außergewöhnlichen verbinden und dadurch ein klitzekleines bisschen und ohne großen Aufwand unsere Gewohnheiten auf- und damit aus unserem Alltag ausbrechen. Machen wir uns nichts vor, „ohne großen Aufwand“ ist dabei ein bisschen Augenwischerei. Natürlich muss so ein Picknick vorbereitet werden. Klar kann man auch einfach „den Tisch wie immer, aber auf dem Boden“ decken, aber ich wollte ja, das ein kleines bisschen Urlaubsfeeling aufkommt und deswegen war es alle Mühe wert.
Klein, aber fein
Ich habe für unsere Zuhause-Picknick-Party verschiedene Ideen entwickelt und recherchiert, die alle etwas gemeinsam haben: sie sind absolut kindgerecht, lecker, schön anzusehen, verspielt und trotzdem schnell und einfach zuzubereiten. Denn jedes Rezept an sich ist wirklich blitzschnell umgesetzt und das Beste: diese Snacks und Getränke eignen sich nicht nur für ein Picknick, sondern auch super für die Brotdosen (in fancy: Bento Boxen) eurer Schulkinder. Seid ihr gespannt? Dann bitte schön, los geht’s. Hier kommen sie, die zehn
Rezepte für ein kinderleichtes Picknick oder die Brotbox
Pumpernickel Burger
Rundes Pumpernickel abwechselnd mit Käse und Gurke belegen. Alles mit einem Spießchen fixieren und diesen unter Weintrauben verstecken. Wer kein rundes Pumpernickel finden kann, kann auch das herkömmliche nehmen und mit Plätzchenformen ausstechen.

Handliche Laugen Hotdogs

Tiefgekühlte Laugenstangen aufbacken. Wenn die Stangen fertig gebacken und ein bisschen abgekühlt sind, in zwei Teile schneiden. Das Innere der Laugenstangen mit einem Messer oder einem Apfel-Entkerner vorsichtig lösen und entnehmen oder zur Seite drücken. Würstchen auf die entsprechende Länge kürzen und in die Laugenstange schieben (wer möchte, gibt vorher noch einen Schuss Senf oder Ketchup hinein). Wer noch mehr Zeit sparen will, besorgt die Laugenstangen einfach vorher beim Bäcker.

Tomate-Mozzarella-Männchen
Eine kleine Mozzarella Kugel auf eine runde Cherrytomate spießen und dem Männchen noch ein keckes Hütchen aus einem Basilikumblatt aufsetzen.

Gürkchen mit Sonnenhut

Minigurken bekommen kleine, farbenfrohe Hüte aus Pralinenförmchen, die auch wieder mit einem Spießchen fixiert werden sollten.

Tomaten- und Würstchenherzen
Ovale Cherrytomaten schräg durchschneiden und die beiden Hälften (durch Umdrehen der einen Hälfte) zu einem Herz legen. Mit einem Spießchen fixieren. Gleiches kann man auch wunderbar mit Miniwürstchen – oder noch besser den schräg abgeschnittenen Würstchenenden der Laugen Hotdogs – machen. Die Herzchen gingen hier als erstes weg.

Die Bananen Bande
Aus Washi Tape kleine Halstücher zurecht schneiden und um die Bananen kleben. Nun mit einem Stift (am besten eignet sich ein Fineliner) kleine Gesichter malen und die Bananen Bande aufrecht in ein Gefäß stellen.

Bunte Beeren-Becher
Kleine Waffelbecher mit verschiedenen Beeren (oder anderen in mundgerechte Stücke geschnittenen Früchten) füllen. Dann erst die Beeren plündern, anschließend den Becher direkt mit aufessen. Aber Achtung, saftiges Obst führt dazu, dass die Becher nach einiger Zeit durchweichen können. Für die Brotbox also lieber auf Weintrauben, Blaubeeren etc. zurückgreifen.

Pancake-Bananen-Türmchen mit Schokocreme
Mini-Pancakes backen oder aus „normalen“ Pancakes Kreise ausstechen. Die Pancakes dünn mit Schokocreme bestreichen und abwechselnd mit Bananenscheiben stapeln. Alles mit einem Spießchen fixieren.


Falls ihr noch ein veganes Pancake Rezept sucht oder ihr Pancakes machen wollt, euch aber die Eier ausgegangen sind (basiert auf einem Rezept von Eat this):
100g Mehl mit 1 EL Maisstärke, 1 TL Backpulver und einer Prise Salz mischen. In einem Topf 2 EL Kokosöl schmelzen und langsam zusammen mit 150ml Milchalternative (ich hab Hafer genommen) und nach Belieben etwas Ahornsirup vermischen. Wer ganz verrückt ist, gibt noch etwas (Back)Kakao dazu, dann werden sie herrlich schokoladig. Mit einem TL vorsichtig kleine Teig-Kleckse in eine beschichtete, heiße Pfanne geben und von beiden Seiten goldbraun backen (Achtung, das geht echt fix!) Die hier angegebene Menge reicht für ca. 40 kleine Pancakes.
Mashmallow Mushrooms
Marshmallows mit den kleinen Pancakes toppen, mit einer Blaubeere garnieren und mit einem Spießchen fixieren.

Salziges Popcorn

Die Natumi Pflanzendrinks für unterwegs
Seit klar ist, dass unser jüngstes Familienmitglied unter einer Milcheiweißallergie leidet (und mein größerer Sohn tatsächlich auf Laktose zu reagieren scheint), sind pflanzliche Drinks als Milchalternative fest in unseren Speiseplan integriert. Ich selbst trinke meinen Kaffee zum Beispiel am liebsten mit Sojamilch, die Kids stehen total auf Hafermilch – ob im Müsli, pur oder als Kakao. Und Reismilch – Milchreis zum Trinken – ist hier auch immer eine willkommene Abwechslung.
Die praktischen 200ml-Päckchen von Natumi eignen sich nicht nur für ein Picknick oder als flüssiger Snack für die Handtasche, den Spielplatz oder den Kitaausflug, sondern sind auch für die herkömmliche Schulmilch eine perfekte pflanzliche Alternative – natürlich in Bio-Qualität!
Natumi setzt dabei auf Produkte aus möglichst regionalem Anbau. So wird der für die Drinks verwendete Hafer in Deutschland angebaut, der Reis wird aus Italien bezogen. Natumi arbeitet generell nur mit ausgewählten Bio-Bauern in Deutschland und Europa zusammen, um engmaschige Kontrollen zu ermöglichen und auf lange Transportwege zu verzichten. Außerdem verzichtet Natumi auf künstliche Zusatzstoffe und legt viel Wert darauf, nachhaltig zu produzieren. Klingt fantastisch, finde ich.
Nur nicht die Laune verhageln lassen
Übrigens hat es dann kurz bevor wir essen wollten tatsächlich noch zu regnen angefangen und mein schöner Plan mit „dem lauen Sommerabend unter blauem Himmel“ fiel im wahrsten Sinne des Wortes ins Wasser. Doch nach kurzer Verstimmung – schließlich hatte ich den Vormittag weitestgehend in der Küche verbracht – beschloss ich, mir davon nicht die Laune verderben zu lassen und hatte eine Idee. Ich schob den Grill beiseite, fuhr die Markise ein kleines Stückchen aus und rollte den Outdoor Teppich unter ihr und dem kleinen Vordach aus, das wir zur Terrasse hin haben. So muckelten wir uns kuschelig in die Ecke, lauschten dem Regen, aber (s)aßen trocken und gleichzeitig windgeschützt. Und sie bei Regen trotzdem stattfinden lassen zu können, macht eine Zuhause-Picknick-Party ja gleich noch ein bisschen besonderer.
Lasst es euch gut gehen und liebst,
icke
PS: Die Trinkpäckchen sind vor allem in den größeren Biomärkten zu beziehen, vielleicht schaut ihr mal im Natumi Storefinder. Wer keinen Biomarkt in der Nähe hat, wird aber auch bei Amazon fündig: Natumi Hafer Schoko* und Natumi Reis Kokos* (*Amazon Partner Links)








Dieser Post entstand in Zusammenarbeit mit Natumi. Die Meinung zu den Produkten ist zu 100% meine eigene.
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56 Kommentare
Wir nehmen gerade auch Abschied, die sehr geliebte und für uns alle wichtige Uri ist gestorben… wir mussten schon drei Nahe und wichtige Familienmitglieder gehen lassen seit wir Kinder haben. Es war für uns irgendwie nie eine Frage ob die Mädchen mit zur Beerdigung kommen sollten. Ich glaube nämlich, dass Kinder es verkraften können, Tote zu sehen (man bedenke, wie oft Mäuse, Vögel und Bienen mit Freunde beerdigt werden…) und es andererseits ganz wichtig ist, dass auch sie die Möglichkeit haben, sich zu verabschieden (auch um den Tod des
Jeweiligen Menschen zu begreifen) wir reden vorher drüber, erzählen auch dass uns der Tod sehr traurig macht und wir bestimmt weinen müssen (meine Erfahrung ist, dass das das einzige ist was wirklich verunsichert- all die weinenden erwachsenen) und dann? Klappte jedesmal alles super. Auch die Leiche zu sehen war nie ein Problem. Sondern für unsere Mädels eher gut und Wichtig zu sehen, dass die Uri schon nicht mehr in ihrem Körper wohnt (darum sieht die so bisschen anders aus und auch bisschen gelber) sondern schon im Himmel ist und uns von dort immer sehen und hören kann.
(Und dann feian die Würmer bestimmt eine Party in der Erde weil die den ganzen Winter nicht Hunger haben müssen! Das ist doch perfekt, Mama!)
Ich glaube Heimlichkeiten und undurchsichtiges Sorgen eher für Angst und Unruhe als Klar- und Offenheit.
Viel Kraft wünsche ich euch für die Zeit!
Danke schön und danke auch, dass du eure Erfahrung hier teilst. Ich sehe das wie du und bin auch überrascht gewesen, wie selbstverständlich die Kinder mit dem Tod umgingen und umgehen. Für euch auch alles Liebe!
Dieser Beitrag zeigt gut, ob man Kinder mit zu Bestattungen nehmen sollte. Es stimmt, dass man dies tun sollte, damit man die Kinder schon mal an das Thema Tod heranführen sollte, da dieses ein essenzielles Stück des Lebens ist. Ich wurde auch als Kinder zur Beerdigung mitgenommen und ich habe damals schon verstanden, dass dies eine gute Gelegenheit ist, von ihm Abschied zu nehmen.
Meiner Mutter geht es gesundheitlich im Moment sehr schlecht, wir befürchten, dass es nicht durch den Winter schafft. Auch wir haben uns Gedanken gemacht, ob es eine gute Idee sein wird, die Kinder mit zur Bestattung zu nehmen. Es ist aber ein guter Ansatz, die Beerdigung einfach als Abschiedsfest zu benennen und gerade auch das ghanaische Verständnis von Beerdigungen gefällt mir sehr. Wir hoffen, ein für uns passendes Bestattungsunternehmen zu finden, das unseren Wünschen und Vorstellungen gerecht wird. Vielen Dank für diesen sehr intimen und persönlichen Beitrag.
Ich stimme zu, dass eigentlich die ganze Familie, die vor Ort ist, in ihrer Vollständigkeit zur Trauerfeier gehen würde. Mein Onkel möchte seinen Sohn zur Trauerfeier seines Opas mitbringen. Er denkt auch, dass zu Trauerfeiern die ganze Familie gehen soll.
Danke für den Beitrag zum Thema Bestattung. Meine Tante ist vor wenigen Tagen gestorben, die Beisetzung ist auch bald und wir überlegen, ob wir die Kinder zur Beerdigung mitnehmen sollen. Gut zu wissen, dass, wenn man das richtige Umfeld für Kinder gestaltet, sich Möglichkeiten bieten können, sie auf eine besondere Art an das Thema Tod heranzuführen. Ich denke, wir lassen sie einfach selbst entscheiden, denn Zwang und Drang bringen hier nichts.
Letztes Jahr ist auch die Tante meiner Kinder verstorben und wir haben dieselbe Sorge gehabt, ob es das Richtige sei bzw. ob es überhaupt möglich sei, die Kinder mitzunehmen. Letztendlich haben wir es doch getan und den Kindern liebevoll beigebracht, worum es geht. Ich persönlich denke, dass es vollkommen okay ist, Kinder auch zu Beerdigungen mitzunehmen und im schlimmsten Fall einfach abseits von der Trauerfeier zu beschäftigen. Vielen Dank für den persönlichen Artikel.
Dieser Beitrag zeigt gut, ob Kinder mit auf eine Beerdigung sollten oder nicht. Es stimmt, dass man sie wahrscheinlich mitnehmen sollte, da man sie so behutsam an das Thema Tod heranführen kann. Ich denke aber die allgemeine Todesursache und die Umstände sollten dabei auch bedacht werden.
Ich finde es bei einer Beerdigung auch wichtig, dass alle Anwesenden sich in Ruhe von Hannelore verabschieden und trauern könnten und dabei nicht durch Kindergetobe gestört oder sogar davon abgehalten würden. Mein Onkel war neulich bei der Beerdigung seines Vaters. Er hat sich auch gefreut, dass da keine Kinder anwesend waren, die durch Kindergetobe die Trauergäste gestört hätten.
Ich finde es interessant, wie unterschiedlich Bestattungen stattfinden. Besonders das Beispiel, dass in Ghana nicht nur der Tod des Verstorbenen beweint, sondern vor allem sein Leben gefeiert wird und Kinder deswegen mitkommen sollten. Ich denke aber, ob Kinder auf eine Bestattung mitkommen sollten, muss jeder für sich entscheiden.
Bei einer Beerdigung ist es mir auch wichtig, dass ich nicht durch Kindergetobe gestört oder sogar davon abgehalten werde. Ich sehe deshalb Kinder ungerne bei Beerdigungen. Meine eigenen Kinder würde ich eines Tages auch nicht zu Beerdigungen mitbringen, bevor sie aufgewachsen sind.
Auch meine Geschwister und ich hatten als Kind den Wunsch, uns von unserem Großvater bei seiner Bestattung zu verabschieden. In jedem Fall kann ich auch die Ansicht von manchen Eltern nachvollziehen, die nicht möchten, dass ihre Kinder eine Bestattung miterleben. Doch ich persönlich bin sehr froh, dass uns unsere Eltern damals die Möglichkeit gaben, angemessen Abschied zu nehmen.
Vielen Dank für deinen Beitrag! Das ist auch ein Thema, was mich als Mutter sehr beschäftigt. Als die Oma meiner Tochter starb, war sie immerhin noch sehr jung und da verschlief sie den größten Teil des Trauerprozesses. Allerdings geht es ihrem Opa inzwischen auch nicht mehr allzu gut. Ich habe mich oft gefragt, wie ich das bei ihr mit Beerdigungen handhaben soll, aber es ist schön zu lesen, dass Kinder da noch nicht den Bezug zu haben.
Danke für diesen Artikel zu Kindern bei Bestattungen. Es stimmt, dass es gut sein kann, wenn man sie mitnimmt, da sie so an das Thema Tod herangeführt werden. Ich plane auch gerade die Beerdigung meiner Tante und werde sicherlich meinen Sohn auch mitnehmen.
Ich gehe am Wochenende auch auf eine Bestattung und habe mich gefragt, ob ich meine Kinder mitnehmen soll. Umso besser ist es für mich zu lesen, dass die Kinder in diesem Fall in ihren Wünschen sehr klar waren und sie sich auf jeden Fall noch mal verabschieden wollten. Ich werde einfach noch mal mit meinen Kindern reden.
Bei uns steht in der Familie eine Beerdigung an. Nun überlege ich, ob man da Kinder mitnehmen könnte. Gut zu wissen, dass das möglich ist, wenn Spielmöglichkeiten vorliegen.
Das ist eine sehr gute Frage, ob Kinder mit auf die Bestattung dürfen. Ich kann mir vorstellen, dass es nicht so der geeignetste Platz für Kinder ist. Aber es ist meiner Meinung nach gut, Kinder schon damit vertraut zu machen, damit sie früh lernen können.
Ich glaube, das lässt sich tatsächlich nicht pauschalisieren, aber Eltern kennen ihre Kinder ja gut uns wissen, ob und was sie ihnen zutrauen können. Für uns war es genau der richtige Weg. 🙂
Ich kann auf Erfahrung bestätigen, dass Kinder eher unbedarft an den Tod herangehen. Der Vater meines Stiefbruders ist leider verstorben und ich erkundige mich deswegen aktuell näher zum Thema Tod. Für eine schöne Beerdigung wenden wir uns heute an einen erfahrenen Bestatter.
Es klingt so, als ob es tatsächlich sogar wichtig wäre, dass Kinder mit auf eine Beerdigung gehen. Vielleicht kann man die Kinder sogar mit in den Prozess des Organisierens mit dem Bestattungsunternehmen mit rein nehmen. So zeigt man, dass sie wichtig sind und ihre Meinung zählt.
Vielen Dank für den Bericht! Leider gab es einen Todesfall bei mir in der Familie und meine Tochter ist in einem sehr trotzigen Alter. Daher mache ich mir viele Gedanken, ob ich sie mitnehmen soll. Es ist gut zu wissen, dass ihr die Mitnahme nicht bereut habt – das macht mir Hoffnung, dass es bei uns auch klappen könnte.
Vielen Dank, dass ihr eure Erfahrung zu einer Beerdigung mit Kindern so offen und detailliert erzählt habt. Ich kann die Sorgen, die man als Eltern hat, auf jeden Fall nachvollziehen. Ich kann mich aber immer noch daran erinnern, als meine Oma starb und meine Mutter mich nicht zur Beerdigung brachte, weil ich noch ein Kind war. Irgendwie hat das bei mir ein negatives Zeichen hinterlassen. Ich glaube, dass Offenheit mit Kindern immer die bessere Wahl ist.
Es ist natürlich nicht leicht zu entscheiden, ob Kinder mit auf die Beerdigung dürfen. Mich überrascht aber nicht, dass die Kinder die Verstorbene nochmal sehen und sich verabschieden wollten. Ich habe meinen Vater schon früh verloren und wir sind damals vor der Beerdigung in das Bestattungsinstitut, dass wir uns in Ruhe verabschieden konnten.
Das ist eine ziemlich wichtige Frage für uns. In meiner Familie gab es ebenfalls einen Todesfall und wir sind am überlegen, ob es das beste ist, wenn die Kinder bei der Trauerfeier dabei sein sollten, die wir noch planen müssen. Dafür suchen wir uns definitiv noch ein passendes Bestattungsinstitut.
Ich glaube auch, dass die Eltern am besten entscheiden können, ob Kinder bei einer Beerdigung dabei sein dürfen. Wenn sie noch sehr klein sind, hat es vielleicht keinen Wert für das Kind. Zumindest können sie zu wertvollen Erinnerungen werden.
Ich verstehe, dass ihr nicht sicher wart, eure Jungs nicht auf die Bestattung mitzunehmen. Als mein Opa damals bestattet wurde, war ich nicht dabei. Meine Eltern wollten das nicht. Das finde ich allerdings sehr schade im Nachhinein.
Wir nehmen unsere Kinder immer mit auf Beerdigungen. Ich glaube, dass Kinder mehr verarbeiten können, als wir ihnen zutrauen. Wenn man sich unsicher ist, kann man ja mit einem Bestatter darüber sprechen.
Ich empfinde die ghanaische Auffassung einer Bestattung als sehr schön. Wenn es die Möglichkeit gibt einen Tod anders als nur mit Trauer zu betrachten, sollte man dies tun. Wenn ich einmal sterbe, wünsche ich mir das die Menschen mein Leben mit Freude feiern können.
Das ist eine legitime Frage. Meistens haben Kinder ja noch nicht so ein Verständnis dafür. Am besten fragt man nochmal den Bestatter vor Ort.
Mein Onkel ist derzeit auf der Suche nach einem professionellen Bestatter. Dabei ist es gut zu wissen, ob es empfehlenswert ist oder nicht, Kinder mit auf eine Beerdigung zu nehmen. Ich hoffe, dass er einen passenden Anbieter finden wird.
Ich finde den Ansatz der Ghanaer schön, das Leben des Verstorbenen zu feiern. Ich frage mich, ob Bestatter hierzulande auch die Möglichkeiten einer solchen bunten und lauten Feier bieten würden. Bei uns kennt man diese Art der Zelebrierung ja eher weniger.
Danke für den Artikel! Bei mir stehen bald zwei Bestattungen an. Daher ist es interessant zu lesen, wie du das Thema mit deinen Kindern gehandhabt hast. Da meine allerdings im Gegensatz zu deinen nicht erst mitkommen wollen, hat sich das Thema für mich wohl erledigt.
Es ist gut zu wissen, dass Kinder auch gut mit dem Tod umgehen können. Bei uns in der Familie hat sich ein Trauerfall ereignet, sie hatte sich eine Naturbestattung gewünscht, zu welcher wir die Kinder auch mitnehmen werden. So lernen sie auch einen guten Umgang mit dem Ableben.
Mich hat es schon immer beschäftigt, wie schwermütig solche Momente in unserer Kultur gestaltet sind. Es gibt aber auch Baumbestattungen, mit denen man den Tod eines Nächsten mit dem Anfang neuen Lebens verbinden kann. Ich finde es immer wieder schön, zu sehen, dass die Bestattung bzw. die Abschiedsfeier, wie ihr so schön schreibt, in anderen Kulturen – wie bei eurer ghanaischen Bekannten – eher dazu dient, das vergangene Leben zu feiern, als das Ableben zu beweinen.
Vielen Dank für diesen Beitrag zum Thema Beerdigungen. Ich finde die Idee schön, Kinder mit auf die Beerdigung zu nehmen. Ich würde meinen Kindern, nach dem Tod ihres Großvaters, es niemals ihm die letzte Ehre zu erweisen. Ein erfahrener Bestatter hat mir das selbe geraten.
Unsere Großtante ist auch sehr unerwartet von uns gegangen. Das ist sehr traurig und ich finde es wichtig, dass jedes Familienmitglied Abschied nehmen kann. Sie hat sich eine Feuerbestattung gewünscht und diesen Wunsch haben wir ihr natürlich erfüllt. Die Urne ist nun an einem geeigneten Platz.
Vielen Dank für diesen Beitrag zum Thema Kinder auf einer Beerdigung. Ein Freund unserer Familie ist erst kürzlich in einem Autounfall um sein Leben gekommen. Ich würde gerne meine Söhne mit auf die Beerdigung nehmen, da sie ihn auch kannten. Gut zu wissen, dass die Kinder damit auch besser mit seinem Tod umgehen können. Unser Bestattungsunternehmen hatte auch bereits das Mitbringen der Kinder empfohlen.
Das ist ein wunderschöner Beitrag zum Thema. Ich fände es auch wichtig, dass meine Kinder erfahren was eine Trauerfeier ist. Kinder können oft mehr verstehen und verarbeiten als wir denken.
Interessant, dass ihr den Kindern ermöglicht habt die Verstorbene noch einmal zu sehen. Ich hoffe, dass sie das gut verkraftet haben. Ich weiß nicht, wie ich das handhaben würde. Ein Freund von mir ist Bestatter, ich werde ihn mal fragen, was er davon hält.
Ich habe zwei Töchter. Da habe ich auch jeden zuerst gefragt, ob man sie nach der Beerdigung wieder abholen kann. Letztendlich haben wir sie aber mit auf die Beerdigung genommen.
Interessant, dass in Ghana bei einer Bestattung vor allem das Leben gefeiert wird.
Ich suche aktuell auch noch eine Firma für eine Bestattung.
Wir müssen leider eine Bestattung organisieren. Wir haben auch noch fünf Enkelkinder in der Familie. Gut zu wissen, dass auch diese mit auf eine Beerdigung gehen dürfen.
Vielen Dank für diesen Beitrag zum Thema Bestattung. Gut zu wissen, dass man Kinder mit auf eine Beerdigung nehmen darf. Mein Vater hat sich eine günstige Baumbestattung gewünscht und wir werden ihm den Wunsch erfüllen.
Unsere Uroma ist vor kurzem gestorben, weshalb wir ein professionelles Bestattungsunternehmen beauftragt haben, um die Bestattung zu planen. Jetzt ist die Frage, ob wir noch die Kinder mitnehmen. Sie hatten nicht unbedingt einen Bezug mit ihr. Was meinen Sie?
Liebe Lena, ich fürchte, das kann man so pauschal nicht sagen. Wir haben unsere Jungs schon mitgenommen, wie beschrieben, waren danach aber auch schon ohne sie bei Trauerfeiern. Ich denke, du kennst deine Kids am besten und wirst wissen, ob sie dabei sein sollten oder eher nicht.
Alles Liebe für dich und deine Familie!
Judith
Wir müssen auch eine Bestattung planen. Wir haben auch zwei kleine Kinder in der Familie. Schön zu wissen, dass man sei auf die Beerdigung mitnehmen kann, wenn man es ihnen auch erklärt.
Wir müssen leider eine Trauerfeier organisieren. Wir wissen auch nicht, ob wir unsere Kinder mitnehmen sollten oder nicht. Der Beitrag hat geholfen mit unseren Sorgen umzugehen. Danke dafür.
Meine Oma ist verstorben und ich überlege auch schon, wie wir das mit unseren Kindern machen. Es ist sehr interessant zu lesen, dass in anderen Ländern Kinder sogar ein wichtiger Teil sind. So ist nämlich auch mein Bauchgefühl. Ich begleite meine Mutter zur Beratung für Bestattungen und werde das auch vor Ort mal ansprechen. Vielen Dank für die Darstellung, das hat mir sehr geholfen.
Wir sind leider auch bald auf einer Beerdigung und sind noch unentschlossen, ob wir unsere Kinder mitnehmen sollten oder nicht. Der Artikel hat auf jeden Fall geholfen. Danke für diesen Einblick. Ich glaube, dass die Familie sowieso noch auf der Suche nach einem geeigneten Bestatter ist, daher haben wir noch ein wenig Zeit.
Ich finde, wenn man die Kinder beim Erstellen des Testaments im Kopf hatte, sollten sie ebenso bei der Beerdigung dabei sein! Es mag sein, dass sie es zu dem Zeitpunkt nicht verstehen, jedoch werden sie im Verlauf ihres Lebens daran zurückdenken und sich bedanken! Am Nachmittag das Spielen der Kinder zu hören, hilft meiner Meinung nach, die Trauer zu verarbeiten.
Mir gefällt dieser Erfahrungsbericht gut, und ich stimme zu, dass es eine gute Idee ist, Kinder auf eine Beerdigung mitzunehmen. Als Kind wurde ich auch auf die Beerdigung meines Großvaters mitgenommen, was mir die Möglichkeit gab, von ihm wirklich Abschied zu nehmen. Dabei hatten wir auch ein besonders gutes Bestattungsunternehmen beauftragt, das die Bestattung familienfreundlich gestaltet hat. Für die bevorstehende Beerdigung meiner Tante möchte ich auch ein ähnliches Bestattungsunternehmen finden.
Wir haben auch eine Weile überlegt, ob wir unsere Kinder mitnehmen. Allerdings hat unser Bestattungsunternehmen schon eine Menge Erfahrung mit Kindern. Es lief alles auch echt gut und es wurde auch niemand durch Kindergetobe gestört.
Wir gehen nächste Woche auf eine Waldbestattung. Wir haben uns auch gefragt, ob die Kinder hier mitkommen dürfen. Ich denke, dass der Beitrag gute Argument dafür lieft und wir die Kinder mitnehmen.
Klar könne Kinder manchmal etwas chaotisch sein, aber sie haben auch den Abschied verdient. Und wenn das Beerdigungsinstitut hier eine gute Planung hat, dann kann auch nichts schiefgehen. Wir haben da auf jeden Fall gute Erfahrungen gemacht.
Bei uns war es so, dass nur Kinder, die viel Kontakt zur verstorbenen hatten mitgekommen sind. So konnte die Beerdigung auch ohne Störungen ablaufen. Sie gänzlich auszuschließen, wäre in meinen Augen falsch gewesen.
Die Idee, dass Trauernde eine Urne selbst bemalen, hat mich tief berührt. Ich habe dies bei einer Familie ausprobiert, die ihre Großmutter verloren hatte. Es war erstaunlich zu sehen, wie die schlichte Holzurne durch die gemeinsame kreative Gestaltung zu einem einzigartigen Symbol des Gedenkens wurde. Jeder Strich und jedes Bild auf der Urne erzählte eine Geschichte und brachte die Familie zusammen. Diese Methode ermöglichte es den Hinterbliebenen, ihre Gefühle auf eine sehr persönliche und bedeutungsvolle Weise auszudrücken. Ich bin überzeugt, dass dies den Trauerprozess auf eine positive Art und Weise unterstützt und werde es weiterhin in meiner Arbeit anbieten.