Die Lichter über der Stadt, die nie zu erlöschen scheinen. Der neongrelle Schriftzug der Tankstelle schräg gegenüber. Die Straßenbahn, die beim Abbiegen quietscht, seit die Schienen vor Jahren zu eng verlegt wurden. Das Anfahren der Autos, wenn die Ampel an der Kreuzung vorm Haus endlich auf Grün schaltet. Die dumpfen Bässe, die vom Klub um die Ecke durch die Nacht getragen werden. Das Knirschen des Schlosses beim Aufschließen der Wohnungstür. Das Rauschen der Wasserleitung in der Wand, wenn jemand den Wasserhahn aufdreht. Das Ticken der Uhr in der Küche. Das Knacken meiner Füße auf dem Parkett. Die Anzahl der Schritte durch den Flur zum Schlafzimmer. Den Weg dorthin ganz sicher finden, auch, wenn es stockdunkel ist. Die knarzenden Stellen automatisch umgehen. Die Tür lautlos zuklinken können. Das Blinken der Fernsehturmspitze vor dem nie ganz schwarz werdenden Nachthimmel aus dem Bett beobachten. Zuhause sein.

It’s okay to be not okay. Ok. I am not.
It’s okay to be not okay.Ok. I am not. Das Meer ist ganz ruhig, ganz glitzernd und spiegelt, es schwimmt sich ganz easy, routiniert geht’s








2 Kommentare
Wundervoll erlebt und beschrieben!
Ich habe Euch beim Essen zugesehen und geschmunzelt. Die Spagettis kann man doch WIRKLICH am Einfachsten mit den Händen essen – wenn man noch so klein ist.
Euer "plietscher" Grosser fiel mir durch seine ausdrucksvolle Sprache auf. Na, kein Wunder, bei dieser Mutter!
Danke sehr für den schönen Artikel!
Liebe Gudrun, herzlichen Dank für deine lieben Worte, das freut mich wirklich sehr. Und ja, der Große ist echt eine Quasselstrippe…
Wir freuen uns jedenfalls jetzt schon auf deine Märchenstunden im nächsten Jahr.
Liebst, icke