Ich weiß gar nicht mehr, wie lange ich über eine Mutter-Kind-Kurz nachgedacht und den Gedanken jedes Mal sofort wieder verworfen habe. Verworfen, weil ich lange zu kaputt war, um mich der ganzen Bürokratie und dem Antragswahnsinn zu widmen, habe ich gedacht. Zu erschöpft, die nötigen Formulare auszufüllen und mich um einen Platz in einer Klinik zu bemühen. Und zu ängstlich, was im Fall einer Ablehnung passieren würde oder schlimmer noch – wenn ich wirklich fahren „müsste“.
Durch Zufall bin ich Hals-über-Kopf bei einem Infoabend gelandet. Ein Glück, denn noch dort habe ich einen Beratungstermin ausgemacht und hab mich an die Hand nehmen lassen – auf meinem Weg in die Kur.
Gestern vor genau zwei Jahren war es soweit – ich bin zur Mutter-Kind-Kur gefahren (okay, mein Mann fuhr gleichzeitig zur Vater-Kind-Kur, also werde ich das jetzt einfach Eltern-Kind-Kur nennen). Ich habe hier darüber geschrieben, welchen Weg ich gegangen bin und hier, warum ich nicht mit beiden Kindern zur Eltern-Kind-Kur fahren konnte. In diesem Artikel erzähle ich von meiner Zeit vor Ort.
Aber du musst das alles gar nicht lesen, du kannst es jetzt auch einfach anhören: In Folge 98 des Mamsterrad Podcasts oder direkt hier im Player:
Hier könnt ihr sie hören:
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Weitere Informationen ‚Hast du schon eine Eltern-Kind-Kur gemacht? Oder spielst du noch mit dem Gedanken und weißt nicht so recht? Wenn du Fragen hast, immer her damit!
Pass auf dich auf!
Liebst,










2 Kommentare
Unsere Tochter ist sehr unruhig, sie ist 3 1/2 Jahre und konnte noch nie länger als 5 Minuten am Tisch sitzen. In der Schwangerschaft hatten wir leider Probleme (Platzentainsuffizienz), sie ist kerngesund, hatte bei der Geburt allerdings nur 1,6 Kilo. Mein Mann und ich würden sehr gerne mit unserer Tochter eine Ergotheraie / Physiotherapie oder Ähnliches machen. Wir denken auch an eine Stoffwechselstörung oder Ähnliches. Wenn wir mit dem Arzt sprechen, geht es leider in die Richtung „Erziehung – Grenzen setzen“… wie kommen wir an ein Rezept für eine Therapie? Wir haben es mehrfach beim Kinderarzt angesprochen, er meinte z.B. „AdHS wird erst in einem späteren Alter diagnostiziert“. Uns geht es nicht um eine „Monsterdiagnose“. Wir möchten einfach nur Hilfe durch einen Therapeuten. Was können wir tun? Eine Privatleistung ist uns zu teuer.
Liebe Malena, oh ich fühl deine Sorgen so sehr – ich weiß, die kräftezehrend so eine Situation sein kann. Tatsächlich ist es richtig, dass Diagnosen in einem so frühen Alter noch nicht hinreichend gestellt werden können, aber na klar, gibt es Dinge, die du auch jetzt schon tun kannst. Hast du schon von „Sensorischer Integration“ oder „Psychomotorischem Turnen“ gehört? Das gibt es auf Rezept (KG/Physiotherapie), vielleicht habt ihr n eurer Nähe ja eine gute Physiotherapiepraxis für Kinder? Höre gern auch mal bei unserem Podcast „Mamsterrad“ rein, da gibt es auch einige Folgen, dir dir vielleicht ein paar Impulse geben können.
Alles Liebe und viel Kraft für dich,
Judith