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#inunter20 – Lauwarmer Glasnudelsalat mit Hackfleisch, Paprika und Mandeln

Eins meiner absoluten Lieblingsgerichte ist seit ewigen Jahren (das erste Mal hab ich es zusammen mit meinem Papa gegessen, das ist sicherlich 12, 13 Jahre her – wenn das reicht)…

Bun Bo Nam Bo, ein vietnamesischer Reisbandnudelsalat mit gebratenem Rindfleisch und einem Dressing aus Fischsauce, ein richtig tolles Sommergericht. Als ich nun Freitag Pinterest durchstöberte auf der Suche nach einem geeigneten Mittagessen fiel mir ein Glasnudelsalat auf, der mich sehr an eben dieses Gericht erinnerte. Irgendwie lief mir direkt das Wasser im Mund zusammen, also sah ich ihn mir mal genauer an.

Die Zutaten für mindestens zwei Portionen:

  • 300g Glasnudeln
  • 400g Hackfleisch
  • ggf. 2 Zehen Knoblauch
  • 1 EL frischer, fein gehackter Ingwer
  • 3 TL Garam Masala
  • 3 TL Zucker
  • 1 Frühlingszwiebel
  • 1 kleine orangefarbene Paprika
  • etwas Eisbergsalat
  • 5 EL frischer Limettensaft
  • 3 EL Fischsauce
  • ggf. 1-2 Chilischoten, alternativ getrocknete Chiliflocken
  • eine kleine Handvoll gehackte Mandeln oder Erdnüsse
  • frischer Koriander

Zubereitungszeit: 15 Minuten
Originalrezept von Simone von „Pi mal Butter“

 
Glasnudeln und Hack mit knackigem Salat - ein super schnelles und leckeres Sommergericht

Als erstes werden die Glasnudeln laut Packungsempfehlung zubereitet (ich habe die Nudeln ins kochende Wasser gegeben und zwei Minuten köcheln lassen. Danach abgegossen, mit kaltem Wasser abspülen, abtropfen lassen, ein bisschen  kürzer geschnitten) und dann in eine große Schüssel gegeben.

Während die Nudeln köcheln, könnt ihr schon ein wenig Öl in einer Pfanne erhitzen und das Hackfleisch darin scharf an- und dann goldbraun braten.  Jetzt gebt ihr Knoblauch und Ingwer dazu, dann das Garam Masala und röstet es ein paar Minuten mit an. Dann gebt ihr den Zucker dazu und lasst es noch solange auf der Flamme, bis sich der Zucker gelöst und gut verteilt hat. Wenn das passiert ist, das Hackfleisch zu den Glasnudeln in die Schüssel geben.

In der Zwischenzeit schneidet ihr den Eisbergsalat in kleine Stücke, die Lauchzwiebel in Streifen und die Paprika in feine Ringe (die dann am besten nochmal halbieren). Ebenfalls zu Nudeln und Hackfleisch in die Schüssel geben.

Jetzt wird noch das Dressing angerührt. Dazu 3 EL Öl, Fischsauce, Limettensaft  und die Chilis verrühren und alles mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Zu guter Letzt das Dressing in die Schüssel geben und alles gut vermischen. Dann ab auf den Teller damit und mit den gehackten Mandeln oder Erdnüssen und wer mag mit etwas Koriander drübba schmecken lassen.

 
Glasnudeln und Hack mit knackigem Salat - ein super schnelles und leckeres Sommergericht

Ich hatte übrigens die doppelte Menge Dressing gemacht, weil ich diese Sauce so liebe. Und jetzt, wo das ja schon mal ganz gut gelungen ist, werde ich das Netz durchforsten und mich demnächst auch mal an mein heißgeliebtes Bon Bo Nam Bo wagen.

 
 
 
 
Glasnudeln und Hack mit knackigem Salat - ein super schnelles und leckeres Sommergericht
Glasnudeln und Hack mit knackigem Salat - ein super schnelles und leckeres Sommergericht
 
Ich bin gespannt, ob ihr es mögt – hier ist das inzwischen ein Klassiker. Warum auch nicht: Unglaublich lecker und dazu noch blitzschnell, besser geht es ja nicht. Oder?

Liebst,

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Liebst,

Auch das noch: Ich hab AD(H)S als Erwachsene

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Keine Ahnung, ob du es vielleicht schon bei Instagram verfolgt hattest oder ob das hier jetzt komplett neu ist: Ich habe AD(H)S, das erst kürzlich bei mir diagnostiziert wurde.. Ein bisschen was habe ich schon dazu erzählt und geschrieben, aber irgendwie ist das nicht nur ein Thema für Instagram, sondern auch für hier  und ich glaube, deswegen werde ich jetzt nach und nach auch auf meinem Blog darüber schreiben. 

Pünktlich zum Mental Health Day am 10. Oktober war es jedenfalls so weit: Wochenlang hatte ich überlegt, ob ich in der Öffentlichkeit überhaupt darüber sprechen möchte, und plötzlich war es ganz klar: Die Zeit des Versteckens muss vorbei sein, wir müssen über Dinge sprechen, wenn wir sie ändern, wenn wir sie enttabuisieren wollen. 

Seit immer schon versuche ich, meine „Schwächen“ zu verstecken, meine „Makel“ und Eigenschaften, die ich mir immer weggewünscht habe und ständig versucht, zu maskieren. Ich hab weder über den Burnout gesprochen, der mich vor etwa 10 Jahren in die Knie zwang, noch über die Therapien, die ich gemacht habe, geschweige denn von all den anderen Dämonen, mit denen ich hin und wieder kämpfe.

Und auch meine neuste „Errungenschaft“, AD(H)S – spätdiagnostiziert im Erwachsenenalter – wollte ich erst weder wahrhaben noch darüber reden. Ich weiß seit einer kleinen Weile, dass ich ADHS habe. Irrsinnig viel erklärt sich dadurch, und dennoch ist es noch schwer zu fassen. Ich stehe am Anfang, aber ich bin auf dem Weg. Und ich werde drüber sprechen. Weil endlich Schluss sein muss mit dem Maskieren – und zwar in jegliche Richtung.

Und jetzt entschuldige mich, mein Mutausbruch macht mir Angst, ich muss mir mal kurz die Decke über den Kopf ziehen. 🙈

Falls du jetzt aber Lust  bekommen hast, mehr darüber zu hören, dann here some good news. Wir haben für den Mamsterrad-Podcast mit den AD(H)S-Expertinnen Dr. Ismene Ditrich, Fachärztin für Psychologie und Psychiatrie, und Dr. Christa Koentges, Psychologin und Psychotherapeutin, über AD(H)S im Erwachsenenalter und insbesondere bei Frauen gesprochen. Die ganze Podcastfolge gibt es hier:

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Weitere Informationen

Wenn dich das Thema „AD(H)S im Erwachsenenalter“ interessiert, habe ich hier noch ein paar wirklich tolle Buchtitpps für dich:

„Die Welt der Frauen und Mädchen mit AD(H)S“

Frauen und Mädchen mit AD(H)S erhalten viel seltener eine Diagnose als Männer und Jungen, denn ihre Symptome fallen weniger stark auf: Betroffene Frauen und Mädchen sind weniger hyperaktiv, dafür verträumt, unaufmerksam und vergesslich. Die zu späte oder fehlende Diagnose kann weitreichende Folgen haben: Der Leidensdruck bleibt meist über Jahrzehnte bestehen, schadet ihrem Selbstwertgefühl und zieht Folgeerkrankungen nach sich.

Die vier Expertinnen der Freiburger Arbeitsgruppe AD(H)S leisten in diesem Buch wichtige Aufklärungsarbeit für Frauen mit AD(H)S sowie für Eltern betroffener Mädchen. Mit vielen Einblicken aus der Forschung, Fallgeschichten, Reflexionen und Übungen zur Selbsthilfe zeigen sie konkrete Wege auf, wie Betroffene mit ihrer Besonderheit Frieden schließen, ihre vielen Stärken entdecken und gut mit AD(H)S leben können.

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