Skip to content
#inunter20 – Kochen mit Lisa von @ichsowirso: Pizzaparty
Hurra, endlich mal wieder eine neue Einladung zum Essen! Heute lässt Lisa uns in ihre Küche kucken. Ich folge Lisa schon lange durchs Netz, liebe ihren herzlichen Blog und die bezaubernden Einblicke, die sie auf Instagram teilt. Oh wie hab ich mich gefreut, als ich sie in Berlin persönlich kennen lernen durfte und sie mir ein Rezept für meine Reihe versprach… Aber lest selbst.

Pizzaparty #inunter20



Hallo, ich bin Lisa von Ichsowirso. Schön, dass ich euch heute hier bei Judith besuchen darf.

Auf meinem Blog und Instagramkanal geht es um Themen, die mich im Alltag als Zwillingsmama und Selbstständige beschäftigen. Ein typischer Lifestyle Blog mit einer Welt aus wilden Gedanken, leckeren Rezepten, tollen Outfits und Themen rund um das Leben mit Kindern. Auch Reisen und Interior finden auf dem Blog, genauso wie im Leben, ihren Platz.


Lisa mit ihren Löwen


Wir leben in Hamburg mitten im Getümmel der Schanze. Meine Löwen sind mittlerweile schon drei und sind zum Glück echt gute Esser. Wir versuchen so oft es geht gemeinsam zu essen und dann verdrücken die Beiden eigentlich fast alles, was wir so auftischen. Wir essen dann meistens Komponenten Gerichte, also alles einzeln serviert, damit jeder das aussuchen kann, was er gerne mag. So ne Soße wo dann schon alles drin ist, kommt hier nicht so gut an.

An Abenden, an denen mein Mann und ich aber lieber in Ruhe essen, wenn die Löwen im Bett sind, gibt es dann vorher was schnelles für die Jungs. Dann wünschen sie sich oft Nudeln mit gekochten Möhrchen und ner geschnittenen Wiener drinnen. Wahlweise mit Pesto oder Tomatensauce dazu.

Wenn wir zusammen essen, dann koche ich auch oft was Schnelles oder versuche was zu machen, wo die Löwen mitkochen können. Ich habe nämlich den Eindruck, sie essen alles lieber, was sie selber mit vorbereitet haben, mit geschwollener Brust, ist klar. Ich bin Fan von der easy peasy Küche und versuche dabei möglichst gesund zu kochen. Das funktioniert natürlich nicht immer. Oft stelle ich den Jungs schon kurz vor dem Essen ein bisschen Knabbergemüse hin, das sind schon mal ein paar Vitamine vernascht, bevor das Abendessen kommt.

Wenn man mich als Kind gefragt hat, was mein Lieblingsessen ist, dann war meine Antwort jahrelang Pizza. Auch mit unseren Löwen machen wir öfter mal Pizza. Diese belegen wir dann mit vielen frischen Zutaten. Ich finde es super, weil sich alles so gut vorbereiten lässt. Den Teig mache ich meistens am Vorabend, damit er gehen kann und wir dann nur noch fix belegen müssen.

Mein Rezept für fixe Mini Pizza

Pizzaparty #inunter20

Ihr braucht für den Teig:


  • 400g Dinkelvollkorn Mehl 
  • 1/2 Würfel Frische Hefe 
  • 220ml Warmes Wasser 
  • 30 g Olivenöl 
  • 1 TL Salz 
  • 1 Prise Zucker

Warmes Wasser mit Zucker und Hefe mischen und nach und nach das Mehl und Olivenöl hinzu geben. Salz unter mischen und den Teig ordentlich kneten. Wenn der Teig einheitlich glatt ist, stellt diesen für eine Stunde oder über Nacht in den Kühlschrank.


Pizzaparty #inunter20

Wir nehmen als Belag:

  • Paprika 
  • Pilze 
  • Möhren 
  • Brokkoli 
  • Kochschinken 
  • Fertige Tomatensauce aus dem Glas 
  • Gouda

So gehts:

Formt aus dem Teig kleine Pizzataler und verteilt die Tomatensauce darauf. Belegt die Pizza dann nach eurem Belieben. Meine Löwen essen sie gerne mit etwas klein geschnittenem Gemüse, Kochschinken und mit Käse überbacken (180°, ca. 15 Minuten).

Das Rezept ist sicher kein Hexenwerk, aber seht es einfach als Inspiration für ein schnelles und leckeres Essen, was alle glücklich macht. Guten Appetit!


Pizzaparty #inunter20

Pizzaparty #inunter20

Pizzaparty #inunter20

Liebe Lisa, vielen Dank! Hier wird es übrigens heute Abend auch endlich mal wieder Pizza geben, mir läuft jetzt schon das Wasser im Mund zusammen. Danke für die Inspiration und Happy Pizzaparty-ing!


Pizzaparty #inunter20


Neueste Beiträge

Mehr
Lesen

Oh hi, Depression – eine Diagnose kommt selten allein

Oh hi, Depression – eine Diagnose kommt selten allein

Da steht sie plötzlich, schwarz und fett auf einem blassrosa Papier, die Tinte ein bisschen verschwommen. Eine Abkürzung, die mir die Tränen in die Augen schießen lässt – genau jetzt und unzählige Male in der letzten Zeit, immer wieder, ungebremst rückwärts bergab und keine Chance, die Bremse zu ziehen.

F32.2 steht da nun, der ICD-10 Code für „schwere depressive Episode“. Schwarz. Und fett. Auf blassrosa Papier. Die Tinte ein bisschen verschwommen. Wie das, was F32.2 mit mir macht. Der Grund dafür, dass ich mich in den letzten Wochen so elend fühlte. Und gleichermaßen die Erklärung, warum ich zu kraft- und machtlos war, auch nur ansatzweise etwas dagegen zu tun. „Die schlechte Laune“ in den Griff zu bekommen, mich mal „n bisschen zusammenzureißen“. Hab an mir gezweifelt, bin an mir verzweifelt und hab einfach immer noch ein bisschen mehr gegeben. Hab mich infrage gestellt, mir mein Empfinden verboten und mich selbst verloren zwischen „Lächel doch mal, ist doch halb so wild“!, „Läuft doch bei dir, du hast, was du brauchst!“ und „Glaub ich nicht, du bist doch fröhlich und stark“.

Ich hab’s ja nicht mal gemerkt. Hab’s nicht gesehen, nicht hingeschaut. War zwar hart gestresst und irre erschöpft, aber zugeben? Niemals. Ich doch nicht, ich muss funktionieren. Ist doch halb so wild, ich hab doch, was ich brauche. Vielleicht fiel mir das Aufstehen schwer, noch ein kleines bisschen schwerer als sonst. Und das Anfangen, das Dranbleiben. Das Aufhören? Erst recht. Und das Gefühl? War zu gewohnt, ein alter Bekannter, schon oft zu Besuch. Also Tunnelblick-Modus, mit Scheuklappen auf. Weil, mit Augen zu, ist das Monster doch weg?

Nun, ist es nicht, ob ich will oder nicht, sitzt groß und schwer auf meiner Brust. Lässt mich nicht atmen, lähmt mich, erdrückt mich förmlich mit seiner Last. 

Doch ich hab’s jetzt entdeckt, sein Versteck ist bekannt. Ich hab’s ausgehoben, das Biest erkennbar gemacht. Ich kenne seinen Namen, seine Gestalt, seinen Plan. Und den werde ich durchkreuzen, irgendwann. Nicht heute und nicht morgen, aber dass, das ist klar. Und irgendwann bin ich dann wieder da. Und was mich trägt, ist die Hoffnung darauf. Ich bin zwar gefallen, doch ich steh wieder auf.

Liebst,

It's okay to be not okay. Ok. I am not.

It's okay to be not okay. Ok. I am not.

It’s okay to be not okay.
Ok. I am not.

Das Meer ist ganz ruhig, ganz glitzernd und spiegelt, es schwimmt sich ganz easy, routiniert geht’s voran.

Von Strömungen, die sich da langsam aufbauen und heimlich ganz stark werden, merkt man vorerst nichts. Nur vielleicht, dass man plötzlich ein bisschen mehr Kraft braucht, um das Tempo zu halten, das man sonst von sich kennt.

Man kommt weiter gut vorwärts, glaubt: Man, ach, das geht schon! Denn irgendwie geht es ja weiter voran. „Ich stell mich nur an grad, ich bin einfach müde, dann geht es heute eben bisschen früher ins Bett.“

Dass die Strömungen inzwischen Strudel wurden, die alles gierig und stark alles in den Abgrund ziehen, die reißen und tosen, die wüten und rauschen, das bleibt verborgen, das sieht man schlicht nicht.

Man schwimmt einfach weiter, mehr Kraft noch, das geht schon, das Meer scheint doch ruhig und der Himmel noch blau. Doch der Strudel, der wildert beharrlich nach unten, mehr Kraft noch, mehr Sog folgt, dann zu viel und zu laut.

Bis man – viel zu spät dann – endlich realisiert, dass gar nichts mehr rund läuft und man nicht mehr kann.

Blöd nur, dass die Kraft da schon lang nicht mehr ausreicht, um zurück zu kommen und nicht unterzugehen.


Warum ich das schreibe, das öffentlich mache? 
Weil ich nicht okay bin.
Und das ist okay.

Und weil’s mir so schwerfällt, darüber zu sprechen, weil ich das schlichtweg einfach (noch) nicht so gut kann. Doch es musste mal raus jetzt und es scheint so viel leichter, die Worte zu schreiben, die ich nicht aussprechen kann. Sie mir einzugestehen und sie mir zu erlauben, das ist ein Anfang. Der Weg ist lang, doch das Ziel ist das Ziel. Und wenn ich da ankommen, dann will ich wieder ich sein. Und wieder ich werden? Da arbeite ich jetzt dran.

Liebst,

Auch das noch: Ich hab AD(H)S als Erwachsene

Auch das noch: Ich hab AD(H)S als Erwachsene

Keine Ahnung, ob du es vielleicht schon bei Instagram verfolgt hattest oder ob das hier jetzt komplett neu ist: Ich habe AD(H)S, das erst kürzlich bei mir diagnostiziert wurde.. Ein bisschen was habe ich schon dazu erzählt und geschrieben, aber irgendwie ist das nicht nur ein Thema für Instagram, sondern auch für hier  und ich glaube, deswegen werde ich jetzt nach und nach auch auf meinem Blog darüber schreiben. 

Pünktlich zum Mental Health Day am 10. Oktober war es jedenfalls so weit: Wochenlang hatte ich überlegt, ob ich in der Öffentlichkeit überhaupt darüber sprechen möchte, und plötzlich war es ganz klar: Die Zeit des Versteckens muss vorbei sein, wir müssen über Dinge sprechen, wenn wir sie ändern, wenn wir sie enttabuisieren wollen. 

Seit immer schon versuche ich, meine „Schwächen“ zu verstecken, meine „Makel“ und Eigenschaften, die ich mir immer weggewünscht habe und ständig versucht, zu maskieren. Ich hab weder über den Burnout gesprochen, der mich vor etwa 10 Jahren in die Knie zwang, noch über die Therapien, die ich gemacht habe, geschweige denn von all den anderen Dämonen, mit denen ich hin und wieder kämpfe.

Und auch meine neuste „Errungenschaft“, AD(H)S – spätdiagnostiziert im Erwachsenenalter – wollte ich erst weder wahrhaben noch darüber reden. Ich weiß seit einer kleinen Weile, dass ich ADHS habe. Irrsinnig viel erklärt sich dadurch, und dennoch ist es noch schwer zu fassen. Ich stehe am Anfang, aber ich bin auf dem Weg. Und ich werde drüber sprechen. Weil endlich Schluss sein muss mit dem Maskieren – und zwar in jegliche Richtung.

Und jetzt entschuldige mich, mein Mutausbruch macht mir Angst, ich muss mir mal kurz die Decke über den Kopf ziehen. 🙈

Falls du jetzt aber Lust  bekommen hast, mehr darüber zu hören, dann here some good news. Wir haben für den Mamsterrad-Podcast mit den AD(H)S-Expertinnen Dr. Ismene Ditrich, Fachärztin für Psychologie und Psychiatrie, und Dr. Christa Koentges, Psychologin und Psychotherapeutin, über AD(H)S im Erwachsenenalter und insbesondere bei Frauen gesprochen. Die ganze Podcastfolge gibt es hier:

Sie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von Podigee. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf den Button unten. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden.

Weitere Informationen

Wenn dich das Thema „AD(H)S im Erwachsenenalter“ interessiert, habe ich hier noch ein paar wirklich tolle Buchtitpps für dich:

„Die Welt der Frauen und Mädchen mit AD(H)S“

Frauen und Mädchen mit AD(H)S erhalten viel seltener eine Diagnose als Männer und Jungen, denn ihre Symptome fallen weniger stark auf: Betroffene Frauen und Mädchen sind weniger hyperaktiv, dafür verträumt, unaufmerksam und vergesslich. Die zu späte oder fehlende Diagnose kann weitreichende Folgen haben: Der Leidensdruck bleibt meist über Jahrzehnte bestehen, schadet ihrem Selbstwertgefühl und zieht Folgeerkrankungen nach sich.

Die vier Expertinnen der Freiburger Arbeitsgruppe AD(H)S leisten in diesem Buch wichtige Aufklärungsarbeit für Frauen mit AD(H)S sowie für Eltern betroffener Mädchen. Mit vielen Einblicken aus der Forschung, Fallgeschichten, Reflexionen und Übungen zur Selbsthilfe zeigen sie konkrete Wege auf, wie Betroffene mit ihrer Besonderheit Frieden schließen, ihre vielen Stärken entdecken und gut mit AD(H)S leben können.

BUCH BESTELLEN*

„Hirngespinste: Mein Leben mit ADHS“

Sätze wie „Ein bisschen ADHS hat doch jeder.“, „ADHS gibt es doch gar nicht.“ oder „ADHS haben doch nur kleine Jungs.“ gehören für Lisa Vogel zum Alltag. Wie es ist, als erwachsene Frau mit ADHS zu leben, welchen Vorurteilen man ausgesetzt ist und was im Alltag hilft, davon handelt dieses Buch.

Lisa räumt mit Mythen rund um die Stoffwechselstörung im Gehirn auf. Denn nicht jede/r mit ADHS ist ein zappeliges Kind, schlecht in der Schule oder auffällig im Erwachsenenalter. Mit ihrer späten Diagnose begann ihre Reise zu sich selbst, aus der ihr Wunsch erwuchs, andere auf dieser Reise zu begleiten, ihnen Verständnis zu schenken und sie vor Selbstzweifeln zu schützen.

Aktuelle Erkenntnisse und Studien zum Thema ADHS bei Erwachsenen runden das Buch ab.

BUCH…

Noch kein Kommentar, Füge deine Stimme unten hinzu!


Kommentar hinzufügen

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert