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#inunter20: Gnocchi-Auflauf mit Brokkoli & Hackfleisch

Es gibt ja in jeder Familie Gerichte, die sind eine sichere Bank. Es gibt auch oft ein Gemüse, das von den meisten Familienmitgliedern zumindest einigermaßen zuverlässig gegessen wird. Bei uns ist das Brokkoli, warum ich dazu übergegangen bin, ihn BroCOOLi zu nennen.

Katharina von Küken & Nest

Das heutige BroCOOLi Rezept kommt allerdings gar nicht von mir, sondern von der lieben Katharina von Küken&Nest. Ich habe Katharina 2019 auf der Blogfamilia in Berlin kennengelernt und verfolge seitdem gespannt ihren Weg. Katharina ist natürlich auch bei Instagram zu finden und hat sich außerdem auch noch mit ihrem kreativen Traum selbstständig gemacht: Auf Frollein Pinselherz bietet sie zum Beispiel Workshops an, in denen sie Leuten wir mir geduldig die Basics des Watercolouring oder Handlettering beibringt. Da ist allerdings gerade kurz Pause, denn Katharina wird im November zum dritten Mal Mama.

Gerade im Familienalltag braucht es ja Rezept-Klassiker, die sich schnell und einfach zubereiten lassen und der ganzen Familie schmecken. Das Rezept, das Katharina mit mir geteilt hat, ist genauso eins und nachdem ich es am Wochenende bereits nachgekocht habe, kann ich sagen: Beste! Gut, dass ich nicht alles schon aufgegessen habe, so komme ich heute Mittag noch einmal in der Vergnügen und es gibt

Mit ordentlich Käse überbackenes Soulfood: Gnocchi-Brokkoli-Auflauf mit Hack

Gnocchi-Auflauf mit Brokkoli & Hackfleisch

Für 4 Portionen Gnocchi-Auflauf braucht ihr

  • 500g Gnocchi (fertig aus der Frischetheke)
  • 1 Brokkoli 🥦
  • 1 Zwiebel 🧅 und wer mag etwas Knoblauch
  • 200g Frischkäse (wir haben eine vegane Hafer-Variante genommen)
  • 500g Hackfleisch
  • Streukäse – soviel ihr mögt 🧀 (hier gab’s auch zum Teil die vegane Alternative)
  • Butter oder Öl zum Anbraten
  • Gewürze: Salz, Pfeffer & Paprika

Die Zubereitungszeit liegt diesmal bei etwa 30 Minuten. Ja-haaa, ich wa-haaaiß, das sind nicht #inunter20. Ab der Ofen macht am Ende der Ofen alleine die Arbeit, deswegen darf es trotzdem hier her. Und für das Vorbereiten habe ich nur ca. 15 Minuten gebraucht.

Mit ordentlich Käse überbackenes Soulfood: Gnocchi-Brokkoli-Auflauf mit Hack

Und jetzt geht’s los:

1. Backofen vorheizen auf 180 Grad Ober-/Unterhitze

2. Brokkoli in Röschen schneiden und kurz blanchieren, abschrecken und dann in eine große Auflaufform geben. (Ich hatte noch Champignons im Kühlschrank, die ich gerne noch verbrauchen wollte, die habe ich einfach dazu gegeben.)

3. Gnocchi nach Packungsanleitung kochen und anschließend mit der in Würfel geschnittenen Zwiebel anbraten. Wenn die Gnocchi schön knusprig sind, ab damit zum Brokkoli in die Auflaufform und gut mischen.

4. Gleichzeitig das Hackfleisch anbraten, würzen und zum Schluss den Frischkäse unterrühren.

Jetzt wird die Hackfleisch-Mischung zu den Gnocchi und dem Gemüse in die Auflaufform gegeben und alles gut durchmischt.

5. Nun kommt noch der Käse zum Überbacken drüber. Katharina sagt „Nix mit homöopathischen Dosen! 😉 Lasst es krachen, denn flüssiger Käse ist LIEBE 💕“  Seh‘ ich genauso, also nix wie los. (Okay, einen Teil haben wir hier mit der veganen Alternative bestreut, Milcheiweißallergie des Kleinsten sei Dank.)

6. Jetzt kommt alles in den vorgeheizten Backofen, bis der Käse geschmolzen ist und so knusprig, wie ihr ihn haben wollt (hier waren das gute 15 Minuten).

Mit ordentlich Käse überbackenes Soulfood: Gnocchi-Brokkoli-Auflauf mit Hack

Wir haben es wie gesagt gestern probiert und ich verrate an dieser Stelle mal, dass es dieses Rezept für den Gnocchi-Auflauf mit Brokkoli und Hackfleisch auf direktem Weg in unsere Klassiker-Galerie geschafft hat. So einfach, so schnell und so gut! Tausend Dank fürs Teilen, liebe Katharina, ich bin ganz begeistert!

Und du? Hast du auch ein schnelles (#inunter20?) Lieblingsgericht, dass du hier vielleicht einmal teilen möchtest? Ich würde mich wirklich freuen, schreib mir einfach eine Mail oder Nachricht bei Instagram!

Guten Appetit und frohes Nachkochen!

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Bitte sehr, hier kommt dein Pin:

Mit ordentlich Käse überbackenes Soulfood: Gnocchi-Brokkoli-Auflauf mit Hack

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It's okay to be not okay. Ok. I am not.

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It’s okay to be not okay.
Ok. I am not.

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Von Strömungen, die sich da langsam aufbauen und heimlich ganz stark werden, merkt man vorerst nichts. Nur vielleicht, dass man plötzlich ein bisschen mehr Kraft braucht, um das Tempo zu halten, das man sonst von sich kennt.

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Dass die Strömungen inzwischen Strudel wurden, die alles gierig und stark alles in den Abgrund ziehen, die reißen und tosen, die wüten und rauschen, das bleibt verborgen, das sieht man schlicht nicht.

Man schwimmt einfach weiter, mehr Kraft noch, das geht schon, das Meer scheint doch ruhig und der Himmel noch blau. Doch der Strudel, der wildert beharrlich nach unten, mehr Kraft noch, mehr Sog folgt, dann zu viel und zu laut.

Bis man – viel zu spät dann – endlich realisiert, dass gar nichts mehr rund läuft und man nicht mehr kann.

Blöd nur, dass die Kraft da schon lang nicht mehr ausreicht, um zurück zu kommen und nicht unterzugehen.


Warum ich das schreibe, das öffentlich mache? 
Weil ich nicht okay bin.
Und das ist okay.

Und weil’s mir so schwerfällt, darüber zu sprechen, weil ich das schlichtweg einfach (noch) nicht so gut kann. Doch es musste mal raus jetzt und es scheint so viel leichter, die Worte zu schreiben, die ich nicht aussprechen kann. Sie mir einzugestehen und sie mir zu erlauben, das ist ein Anfang. Der Weg ist lang, doch das Ziel ist das Ziel. Und wenn ich da ankommen, dann will ich wieder ich sein. Und wieder ich werden? Da arbeite ich jetzt dran.

Liebst,

Auch das noch: Ich hab AD(H)S als Erwachsene

Auch das noch: Ich hab AD(H)S als Erwachsene

Keine Ahnung, ob du es vielleicht schon bei Instagram verfolgt hattest oder ob das hier jetzt komplett neu ist: Ich habe AD(H)S, das erst kürzlich bei mir diagnostiziert wurde.. Ein bisschen was habe ich schon dazu erzählt und geschrieben, aber irgendwie ist das nicht nur ein Thema für Instagram, sondern auch für hier  und ich glaube, deswegen werde ich jetzt nach und nach auch auf meinem Blog darüber schreiben. 

Pünktlich zum Mental Health Day am 10. Oktober war es jedenfalls so weit: Wochenlang hatte ich überlegt, ob ich in der Öffentlichkeit überhaupt darüber sprechen möchte, und plötzlich war es ganz klar: Die Zeit des Versteckens muss vorbei sein, wir müssen über Dinge sprechen, wenn wir sie ändern, wenn wir sie enttabuisieren wollen. 

Seit immer schon versuche ich, meine „Schwächen“ zu verstecken, meine „Makel“ und Eigenschaften, die ich mir immer weggewünscht habe und ständig versucht, zu maskieren. Ich hab weder über den Burnout gesprochen, der mich vor etwa 10 Jahren in die Knie zwang, noch über die Therapien, die ich gemacht habe, geschweige denn von all den anderen Dämonen, mit denen ich hin und wieder kämpfe.

Und auch meine neuste „Errungenschaft“, AD(H)S – spätdiagnostiziert im Erwachsenenalter – wollte ich erst weder wahrhaben noch darüber reden. Ich weiß seit einer kleinen Weile, dass ich ADHS habe. Irrsinnig viel erklärt sich dadurch, und dennoch ist es noch schwer zu fassen. Ich stehe am Anfang, aber ich bin auf dem Weg. Und ich werde drüber sprechen. Weil endlich Schluss sein muss mit dem Maskieren – und zwar in jegliche Richtung.

Und jetzt entschuldige mich, mein Mutausbruch macht mir Angst, ich muss mir mal kurz die Decke über den Kopf ziehen. 🙈

Falls du jetzt aber Lust  bekommen hast, mehr darüber zu hören, dann here some good news. Wir haben für den Mamsterrad-Podcast mit den AD(H)S-Expertinnen Dr. Ismene Ditrich, Fachärztin für Psychologie und Psychiatrie, und Dr. Christa Koentges, Psychologin und Psychotherapeutin, über AD(H)S im Erwachsenenalter und insbesondere bei Frauen gesprochen. Die ganze Podcastfolge gibt es hier:

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Weitere Informationen

Wenn dich das Thema „AD(H)S im Erwachsenenalter“ interessiert, habe ich hier noch ein paar wirklich tolle Buchtitpps für dich:

„Die Welt der Frauen und Mädchen mit AD(H)S“

Frauen und Mädchen mit AD(H)S erhalten viel seltener eine Diagnose als Männer und Jungen, denn ihre Symptome fallen weniger stark auf: Betroffene Frauen und Mädchen sind weniger hyperaktiv, dafür verträumt, unaufmerksam und vergesslich. Die zu späte oder fehlende Diagnose kann weitreichende Folgen haben: Der Leidensdruck bleibt meist über Jahrzehnte bestehen, schadet ihrem Selbstwertgefühl und zieht Folgeerkrankungen nach sich.

Die vier Expertinnen der Freiburger Arbeitsgruppe AD(H)S leisten in diesem Buch wichtige Aufklärungsarbeit für Frauen mit AD(H)S sowie für Eltern betroffener Mädchen. Mit vielen Einblicken aus der Forschung, Fallgeschichten, Reflexionen und Übungen zur Selbsthilfe zeigen sie konkrete Wege auf, wie Betroffene mit ihrer Besonderheit Frieden schließen, ihre vielen Stärken entdecken und gut mit AD(H)S leben können.

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„Hirngespinste: Mein Leben mit ADHS“

Sätze wie „Ein bisschen ADHS hat doch jeder.“, „ADHS gibt es doch gar nicht.“ oder „ADHS haben doch nur kleine Jungs.“ gehören für Lisa Vogel zum Alltag. Wie es ist, als erwachsene Frau mit ADHS zu leben, welchen Vorurteilen man ausgesetzt ist und was im Alltag hilft, davon handelt dieses Buch.

Lisa räumt mit Mythen rund um die Stoffwechselstörung im Gehirn auf. Denn nicht jede/r mit ADHS ist ein zappeliges Kind, schlecht in der Schule oder auffällig im Erwachsenenalter. Mit ihrer späten Diagnose begann ihre Reise zu sich selbst, aus der ihr Wunsch erwuchs, andere auf dieser Reise zu begleiten, ihnen Verständnis zu schenken und sie vor Selbstzweifeln zu schützen.

Aktuelle Erkenntnisse und Studien zum Thema ADHS bei Erwachsenen runden das Buch ab.

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