Wissta, es sind ja meist die kleinen Dinge, die das Leben ungemein erleichtern. Sie passieren ganz nebenher, sind oft total unterschätzt und eigentlich hat man selbst gar nicht auf dem Schirm, wie hilfreich sie sind – schließlich hat man das ja irgendwie schon immer so gemacht. Bis eine Freundin letztens meinte, dieser Trick mit dem Holzlöffel, also der sei ja wirklich genial. „Häh, welcher Trick“ dachte ich und dann wurde mir klar, dass das, was für mich so selbstverständlich war, ihr gerade einen mächtigen Aha-Moment beschert hatte.
Ein paar Tage später standen wir dann in ihrer Küche, weil uns zuhause die Eier ausgegangen waren und sie mal wieder meine (Abendbrot)Retterin war. Noch während ich unseren „Notstand“ erklärte, holte sie die Eier aus dem Kühlschrank, nahm zwei aus der Packung und ließ sie nacheinander in eine Schüssel mit Wasser gleiten. Auf mein „Ach Quatsch, die brauchst du doch jetzt nicht noch extra zu waschen!“ folgte erst ein verständnisloser Blick gefolgt von einem Stirnklatscher und einem Kichern – sie konnte gar nicht glauben, dass ich diesen Trick nicht kannte!
Also beschloss ich, solche Momente zu sammeln und sie für euch aufzuschreiben. Die ersten sieben hab ich auf einen Streich schon zusammen. Wer weiß, vielleicht ist da ja auch etwas dabei, das euch das Leben ein bisschen erleichtert?
1) Wie Erdbeerflecken wieder raus gehen
Die ersten Erdbeeren stehen ja meistens schon in den Regalen, das wird es tagsüber noch nicht einmal richtig hell. Um diese Beeren mache ich tatsächlich noch einen riesigen Bogen, doch spätestens ab Mai gibt es für mich kein Halten mehr, Erbeeren müssen her und zwar sofort und immerzu. Ob aus dem Supermarkt, dem Erdbeerbüdchen davor oder selbst gepflückt auf dem Obsthof hier ums Eck, Erdbeeren kommen bei allen Familienmitgliedern megagut an. Leider bedeutet das auch jede Menge Flecken, denn diese süßen und saftigen roten Früchtchen tropfen nun mal, was das Zeug hält und gerade Kinderhände verteilen das, was bislang noch daneben ging, im letzten Moment dann doch gern noch im Shirt.
Hah, und genau da kann ich ab jetzt entspannen. Denn ich kenne jetzt einen Mom Hack, der Erdbeerflecken wirklich verschwinden lässt: kochendes Wasser! Bei den nächsten Flecken also einfach etwas Wasser zum Kochen bringen und das kochende Wasser langsam und vorsichtig über den Fleck gießen. Es ist total verrückt – die rote Farbe der Beeren läuft einfach mit dem Wasser vom Stoff. Jetzt alles in die normale Wäsche geben und zack, fertig, Fleck weg.
OBACHT: Es handelt sich um kochendes Wasser, ihr solltet den Stoff also unbedingt vom Kind nehmen und irgendwo hinlegen oder so halten, dass ihr euch das Wasser nicht selbst über die Haut kippt.
2) Wie man Grasflecken entfernen kann
Auf der großen Wiese liegen und Wolkentiere beobachten, Kirschen essen und Kirschkernweitspucken veranstalten, gepflückte Gänseblümchen und Butterblumen zu Kränzen flechten. Ach Sommer, du bist wunderbar! Nur bringst du nicht nur wilde Wiesen mit dir, sondern hinterlässt auch grünes Elend auf den Knien unserer Hosen. Und dieses Elend, auch Grasflecken genannt, lässt sich nur schwer entfernen, man bekommt es beim Waschen nicht so ohne Weiteres raus.
Aber dafür gibt es jetzt einen Trick! Lasst den Fleck erstmal trocknen und beträufelt ihn dann mit Zitronensaft oder Essig. Anschließend wird die Hose direkt in die Wäsche gegeben und so warm wie möglich gewaschen. Achtung, damit es gut funktioniert, muss der Fleck wirklich, wirklich getrocknet sein, bevor er behandelt wird.

3) Wie lange Eier haltbar sind
Eier, ne, auch so ein Dauerbrenner in unserem Kühlschrank. Wusstet ihr eigentlich, dass sie nach dem Sammeln nur abgebürstet werden und dadurch etwa drei Wochen lang haltbar sind? Würden sie gewaschen, bevor sie in den Verkauf kommen, klebte zwar keine Feder oder sonstiger (lieber) nicht so genau identifizierbarer Matsch dran, aber sie würden deutlich eher verderben. Das aber nur am Rande, denn es geht ja darum rauszufinden, ob das Ei noch gut ist und man am Ende keine böse (bzw. übelriechende) Überraschung erleben muss.


Dazu nehmt ihr einfach eine Schüssel mit Wasser und legt das (rohe!) Ei vorsichtig hinein. Und jetzt wird es denkbar einfach: Geht das Ei unter, ist es noch gut. Bleibt es jedoch oben, dann solltet ihr es besser nicht mehr essen. Guten Appetit!
4) Wie Toastbrot lange frisch bleibt
Eiswürfel? Klar kann man die immer im Froster haben, aber was für mich noch viel mehr da hinein gehört, ist definitiv: ein Toastbrot. Da wir nicht jeden Tag ausschließich Toast essen, trocknet so ein in Scheiben geschnittenes Rostbrötle schon mal aus, bevor wir es ganz aufgegessen haben. Und Brot im Kühlschrank, irgendwie ist das doch nichts. Wenn man es aber im Tiefkühler aufbewahrt, hat das nicht nur den Vorteil, dass es länger frisch bleibt. Nein, es führt auch dazu, dass man, wenn man wie ich hin und wieder vergisst, Brot für’s Abendessen zu besorgen, immer noch ein Retterchen parat hat. Und das Beste: man kann es direkt tiefgefroren in den Toaster werfen. Das dauert dann zwar ein halbes Minütchen länger, bis die Brotscheibe golden und knusprig gebräunt ist, aber hey, das ist für uns durchaus in Kauf zu nehmen und so ein Schnittchen kommt warm und mit zerlaufener Butter druff gar nicht mal so selten sogar als Plan A auf den Tisch.5) Wie man gekochte Nudeln am besten aufbewahrt
6) Wie Wasser nicht mehr überkocht
Wenn wir gerade beim Nudeln kochen sind: Kennt ihr das Problem, dass ihr etwas mit leicht geöffnetem Topfdeckel kochen wollt, der Deckel aber immer wieder komplett auf den Topf rutscht? Meistens kocht die Flüssigkeit im Topf dann gnadenlos über, ruiniert die Kochfläche, löscht die Flamme oder bringt den Induktionsherd zum Erliegen. Orrrr, ich könnte wahnsinnig werden dabei. Irgendwann, ich glaube, es geschah auch völlig nebenbei, dachte ich mir dann folgenden Trick aus.
Ich kochte eine Suppe, sie sollte „leise köcheln“. Generell koche ich gern mit leicht geöffnetem Topfdeckel, weil dann die Hitze besser gehalten werden kann und das einfach engergiesparender vonstatten geht. Ich legte also den Deckel so auf den Topf, dass der Druck noch genügend Platz hat, um zu entweichen und stellte die Hitze runter. Als ich mich dann umdrehte, um etwas aus dem Kühlschrank zu holen, hörte ich es schon: der Deckel rutschte auf den Topf, verschloss ihn und die Suppe kochte hoch und über. Ich also geflucht, den Herd geschrubbt, mir die Finger verbrannt, wieder geflucht. Als ich dann endlich wieder alles sauber hatte und meine Suppe unter Rühren wieder zum Kochen brachte, fiel mir ein, dass ich ja eigentlich etwas aus dem Kühlschrank holen wollte. Doch wohin mit dem sabschigen Holzlöffel? Ich legte ihn einfach auf den Topf. Und was dazu gedacht war, die frisch geputzte Arbeitsplatte nicht wieder zu versauen, wurde kurzum mein liebster Hack: Ich legte einfach den Topfdeckel noch oben drauf und tadaa, mein Überkochschutz war geboren! Der Deckel liegt nämlich sicher auf dem Löffel, kann nicht mehr verrutschen und den Topf verschließen. So bleibt der Herd sauber, die Suppe oder das Nudelwasser köcheln entspannt vor sich hin und wenn man mal Rühren muss, hat man den Holzlöffel gleich parat
.

7) Wie es beim Braten nicht so doll spritzt
Ich weiß nicht, wie oft ich schon hüpfend vorm Herd stand, weil das Öl, welches in der Pfanne heiß wurde, mal wieder in alle Richtungen schoss. Klar passiert das nicht einfach so, sondern meistens, wenn Wasser auf das Öl trifft, zum Beipiel, wenn man das Bratgut nach dem Waschen nicht ausreichend trocken getupft hat. Was also tun? Zum einen sollte man zum Braten nur Öl verwenden, das tatsächlich auch gut dafür geeignet ist. Eine ausführliche Übersicht zu den unterschiedlichen Ölen gibt es bei den Pfannenhelden. Und dann kommt der eigentliche Trick: in das Öl wird vor dem Braten noch eine ordentliche Prise Salz gestreut, die Fettspritzer da behält, wo sie hingehören: in der Pfanne. Voilà!Und jetzt bin ich gespannt: Kanntet ihr schon einen Trick? Oder sogar alle? Ich habe mir jedenfalls vorgenommen, diese Liste nicht abzuschließen, sondern nach und nach zu ergänzen. Helft mir dabei! Welche kleinen Dinge erleichtern euch das Leben?
Liebst,
icke
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56 Kommentare
Wir nehmen gerade auch Abschied, die sehr geliebte und für uns alle wichtige Uri ist gestorben… wir mussten schon drei Nahe und wichtige Familienmitglieder gehen lassen seit wir Kinder haben. Es war für uns irgendwie nie eine Frage ob die Mädchen mit zur Beerdigung kommen sollten. Ich glaube nämlich, dass Kinder es verkraften können, Tote zu sehen (man bedenke, wie oft Mäuse, Vögel und Bienen mit Freunde beerdigt werden…) und es andererseits ganz wichtig ist, dass auch sie die Möglichkeit haben, sich zu verabschieden (auch um den Tod des
Jeweiligen Menschen zu begreifen) wir reden vorher drüber, erzählen auch dass uns der Tod sehr traurig macht und wir bestimmt weinen müssen (meine Erfahrung ist, dass das das einzige ist was wirklich verunsichert- all die weinenden erwachsenen) und dann? Klappte jedesmal alles super. Auch die Leiche zu sehen war nie ein Problem. Sondern für unsere Mädels eher gut und Wichtig zu sehen, dass die Uri schon nicht mehr in ihrem Körper wohnt (darum sieht die so bisschen anders aus und auch bisschen gelber) sondern schon im Himmel ist und uns von dort immer sehen und hören kann.
(Und dann feian die Würmer bestimmt eine Party in der Erde weil die den ganzen Winter nicht Hunger haben müssen! Das ist doch perfekt, Mama!)
Ich glaube Heimlichkeiten und undurchsichtiges Sorgen eher für Angst und Unruhe als Klar- und Offenheit.
Viel Kraft wünsche ich euch für die Zeit!
Danke schön und danke auch, dass du eure Erfahrung hier teilst. Ich sehe das wie du und bin auch überrascht gewesen, wie selbstverständlich die Kinder mit dem Tod umgingen und umgehen. Für euch auch alles Liebe!
Dieser Beitrag zeigt gut, ob man Kinder mit zu Bestattungen nehmen sollte. Es stimmt, dass man dies tun sollte, damit man die Kinder schon mal an das Thema Tod heranführen sollte, da dieses ein essenzielles Stück des Lebens ist. Ich wurde auch als Kinder zur Beerdigung mitgenommen und ich habe damals schon verstanden, dass dies eine gute Gelegenheit ist, von ihm Abschied zu nehmen.
Meiner Mutter geht es gesundheitlich im Moment sehr schlecht, wir befürchten, dass es nicht durch den Winter schafft. Auch wir haben uns Gedanken gemacht, ob es eine gute Idee sein wird, die Kinder mit zur Bestattung zu nehmen. Es ist aber ein guter Ansatz, die Beerdigung einfach als Abschiedsfest zu benennen und gerade auch das ghanaische Verständnis von Beerdigungen gefällt mir sehr. Wir hoffen, ein für uns passendes Bestattungsunternehmen zu finden, das unseren Wünschen und Vorstellungen gerecht wird. Vielen Dank für diesen sehr intimen und persönlichen Beitrag.
Ich stimme zu, dass eigentlich die ganze Familie, die vor Ort ist, in ihrer Vollständigkeit zur Trauerfeier gehen würde. Mein Onkel möchte seinen Sohn zur Trauerfeier seines Opas mitbringen. Er denkt auch, dass zu Trauerfeiern die ganze Familie gehen soll.
Danke für den Beitrag zum Thema Bestattung. Meine Tante ist vor wenigen Tagen gestorben, die Beisetzung ist auch bald und wir überlegen, ob wir die Kinder zur Beerdigung mitnehmen sollen. Gut zu wissen, dass, wenn man das richtige Umfeld für Kinder gestaltet, sich Möglichkeiten bieten können, sie auf eine besondere Art an das Thema Tod heranzuführen. Ich denke, wir lassen sie einfach selbst entscheiden, denn Zwang und Drang bringen hier nichts.
Letztes Jahr ist auch die Tante meiner Kinder verstorben und wir haben dieselbe Sorge gehabt, ob es das Richtige sei bzw. ob es überhaupt möglich sei, die Kinder mitzunehmen. Letztendlich haben wir es doch getan und den Kindern liebevoll beigebracht, worum es geht. Ich persönlich denke, dass es vollkommen okay ist, Kinder auch zu Beerdigungen mitzunehmen und im schlimmsten Fall einfach abseits von der Trauerfeier zu beschäftigen. Vielen Dank für den persönlichen Artikel.
Dieser Beitrag zeigt gut, ob Kinder mit auf eine Beerdigung sollten oder nicht. Es stimmt, dass man sie wahrscheinlich mitnehmen sollte, da man sie so behutsam an das Thema Tod heranführen kann. Ich denke aber die allgemeine Todesursache und die Umstände sollten dabei auch bedacht werden.
Ich finde es bei einer Beerdigung auch wichtig, dass alle Anwesenden sich in Ruhe von Hannelore verabschieden und trauern könnten und dabei nicht durch Kindergetobe gestört oder sogar davon abgehalten würden. Mein Onkel war neulich bei der Beerdigung seines Vaters. Er hat sich auch gefreut, dass da keine Kinder anwesend waren, die durch Kindergetobe die Trauergäste gestört hätten.
Ich finde es interessant, wie unterschiedlich Bestattungen stattfinden. Besonders das Beispiel, dass in Ghana nicht nur der Tod des Verstorbenen beweint, sondern vor allem sein Leben gefeiert wird und Kinder deswegen mitkommen sollten. Ich denke aber, ob Kinder auf eine Bestattung mitkommen sollten, muss jeder für sich entscheiden.
Bei einer Beerdigung ist es mir auch wichtig, dass ich nicht durch Kindergetobe gestört oder sogar davon abgehalten werde. Ich sehe deshalb Kinder ungerne bei Beerdigungen. Meine eigenen Kinder würde ich eines Tages auch nicht zu Beerdigungen mitbringen, bevor sie aufgewachsen sind.
Auch meine Geschwister und ich hatten als Kind den Wunsch, uns von unserem Großvater bei seiner Bestattung zu verabschieden. In jedem Fall kann ich auch die Ansicht von manchen Eltern nachvollziehen, die nicht möchten, dass ihre Kinder eine Bestattung miterleben. Doch ich persönlich bin sehr froh, dass uns unsere Eltern damals die Möglichkeit gaben, angemessen Abschied zu nehmen.
Vielen Dank für deinen Beitrag! Das ist auch ein Thema, was mich als Mutter sehr beschäftigt. Als die Oma meiner Tochter starb, war sie immerhin noch sehr jung und da verschlief sie den größten Teil des Trauerprozesses. Allerdings geht es ihrem Opa inzwischen auch nicht mehr allzu gut. Ich habe mich oft gefragt, wie ich das bei ihr mit Beerdigungen handhaben soll, aber es ist schön zu lesen, dass Kinder da noch nicht den Bezug zu haben.
Danke für diesen Artikel zu Kindern bei Bestattungen. Es stimmt, dass es gut sein kann, wenn man sie mitnimmt, da sie so an das Thema Tod herangeführt werden. Ich plane auch gerade die Beerdigung meiner Tante und werde sicherlich meinen Sohn auch mitnehmen.
Ich gehe am Wochenende auch auf eine Bestattung und habe mich gefragt, ob ich meine Kinder mitnehmen soll. Umso besser ist es für mich zu lesen, dass die Kinder in diesem Fall in ihren Wünschen sehr klar waren und sie sich auf jeden Fall noch mal verabschieden wollten. Ich werde einfach noch mal mit meinen Kindern reden.
Bei uns steht in der Familie eine Beerdigung an. Nun überlege ich, ob man da Kinder mitnehmen könnte. Gut zu wissen, dass das möglich ist, wenn Spielmöglichkeiten vorliegen.
Das ist eine sehr gute Frage, ob Kinder mit auf die Bestattung dürfen. Ich kann mir vorstellen, dass es nicht so der geeignetste Platz für Kinder ist. Aber es ist meiner Meinung nach gut, Kinder schon damit vertraut zu machen, damit sie früh lernen können.
Ich glaube, das lässt sich tatsächlich nicht pauschalisieren, aber Eltern kennen ihre Kinder ja gut uns wissen, ob und was sie ihnen zutrauen können. Für uns war es genau der richtige Weg. 🙂
Ich kann auf Erfahrung bestätigen, dass Kinder eher unbedarft an den Tod herangehen. Der Vater meines Stiefbruders ist leider verstorben und ich erkundige mich deswegen aktuell näher zum Thema Tod. Für eine schöne Beerdigung wenden wir uns heute an einen erfahrenen Bestatter.
Es klingt so, als ob es tatsächlich sogar wichtig wäre, dass Kinder mit auf eine Beerdigung gehen. Vielleicht kann man die Kinder sogar mit in den Prozess des Organisierens mit dem Bestattungsunternehmen mit rein nehmen. So zeigt man, dass sie wichtig sind und ihre Meinung zählt.
Vielen Dank für den Bericht! Leider gab es einen Todesfall bei mir in der Familie und meine Tochter ist in einem sehr trotzigen Alter. Daher mache ich mir viele Gedanken, ob ich sie mitnehmen soll. Es ist gut zu wissen, dass ihr die Mitnahme nicht bereut habt – das macht mir Hoffnung, dass es bei uns auch klappen könnte.
Vielen Dank, dass ihr eure Erfahrung zu einer Beerdigung mit Kindern so offen und detailliert erzählt habt. Ich kann die Sorgen, die man als Eltern hat, auf jeden Fall nachvollziehen. Ich kann mich aber immer noch daran erinnern, als meine Oma starb und meine Mutter mich nicht zur Beerdigung brachte, weil ich noch ein Kind war. Irgendwie hat das bei mir ein negatives Zeichen hinterlassen. Ich glaube, dass Offenheit mit Kindern immer die bessere Wahl ist.
Es ist natürlich nicht leicht zu entscheiden, ob Kinder mit auf die Beerdigung dürfen. Mich überrascht aber nicht, dass die Kinder die Verstorbene nochmal sehen und sich verabschieden wollten. Ich habe meinen Vater schon früh verloren und wir sind damals vor der Beerdigung in das Bestattungsinstitut, dass wir uns in Ruhe verabschieden konnten.
Das ist eine ziemlich wichtige Frage für uns. In meiner Familie gab es ebenfalls einen Todesfall und wir sind am überlegen, ob es das beste ist, wenn die Kinder bei der Trauerfeier dabei sein sollten, die wir noch planen müssen. Dafür suchen wir uns definitiv noch ein passendes Bestattungsinstitut.
Ich glaube auch, dass die Eltern am besten entscheiden können, ob Kinder bei einer Beerdigung dabei sein dürfen. Wenn sie noch sehr klein sind, hat es vielleicht keinen Wert für das Kind. Zumindest können sie zu wertvollen Erinnerungen werden.
Ich verstehe, dass ihr nicht sicher wart, eure Jungs nicht auf die Bestattung mitzunehmen. Als mein Opa damals bestattet wurde, war ich nicht dabei. Meine Eltern wollten das nicht. Das finde ich allerdings sehr schade im Nachhinein.
Wir nehmen unsere Kinder immer mit auf Beerdigungen. Ich glaube, dass Kinder mehr verarbeiten können, als wir ihnen zutrauen. Wenn man sich unsicher ist, kann man ja mit einem Bestatter darüber sprechen.
Ich empfinde die ghanaische Auffassung einer Bestattung als sehr schön. Wenn es die Möglichkeit gibt einen Tod anders als nur mit Trauer zu betrachten, sollte man dies tun. Wenn ich einmal sterbe, wünsche ich mir das die Menschen mein Leben mit Freude feiern können.
Das ist eine legitime Frage. Meistens haben Kinder ja noch nicht so ein Verständnis dafür. Am besten fragt man nochmal den Bestatter vor Ort.
Mein Onkel ist derzeit auf der Suche nach einem professionellen Bestatter. Dabei ist es gut zu wissen, ob es empfehlenswert ist oder nicht, Kinder mit auf eine Beerdigung zu nehmen. Ich hoffe, dass er einen passenden Anbieter finden wird.
Ich finde den Ansatz der Ghanaer schön, das Leben des Verstorbenen zu feiern. Ich frage mich, ob Bestatter hierzulande auch die Möglichkeiten einer solchen bunten und lauten Feier bieten würden. Bei uns kennt man diese Art der Zelebrierung ja eher weniger.
Danke für den Artikel! Bei mir stehen bald zwei Bestattungen an. Daher ist es interessant zu lesen, wie du das Thema mit deinen Kindern gehandhabt hast. Da meine allerdings im Gegensatz zu deinen nicht erst mitkommen wollen, hat sich das Thema für mich wohl erledigt.
Es ist gut zu wissen, dass Kinder auch gut mit dem Tod umgehen können. Bei uns in der Familie hat sich ein Trauerfall ereignet, sie hatte sich eine Naturbestattung gewünscht, zu welcher wir die Kinder auch mitnehmen werden. So lernen sie auch einen guten Umgang mit dem Ableben.
Mich hat es schon immer beschäftigt, wie schwermütig solche Momente in unserer Kultur gestaltet sind. Es gibt aber auch Baumbestattungen, mit denen man den Tod eines Nächsten mit dem Anfang neuen Lebens verbinden kann. Ich finde es immer wieder schön, zu sehen, dass die Bestattung bzw. die Abschiedsfeier, wie ihr so schön schreibt, in anderen Kulturen – wie bei eurer ghanaischen Bekannten – eher dazu dient, das vergangene Leben zu feiern, als das Ableben zu beweinen.
Vielen Dank für diesen Beitrag zum Thema Beerdigungen. Ich finde die Idee schön, Kinder mit auf die Beerdigung zu nehmen. Ich würde meinen Kindern, nach dem Tod ihres Großvaters, es niemals ihm die letzte Ehre zu erweisen. Ein erfahrener Bestatter hat mir das selbe geraten.
Unsere Großtante ist auch sehr unerwartet von uns gegangen. Das ist sehr traurig und ich finde es wichtig, dass jedes Familienmitglied Abschied nehmen kann. Sie hat sich eine Feuerbestattung gewünscht und diesen Wunsch haben wir ihr natürlich erfüllt. Die Urne ist nun an einem geeigneten Platz.
Vielen Dank für diesen Beitrag zum Thema Kinder auf einer Beerdigung. Ein Freund unserer Familie ist erst kürzlich in einem Autounfall um sein Leben gekommen. Ich würde gerne meine Söhne mit auf die Beerdigung nehmen, da sie ihn auch kannten. Gut zu wissen, dass die Kinder damit auch besser mit seinem Tod umgehen können. Unser Bestattungsunternehmen hatte auch bereits das Mitbringen der Kinder empfohlen.
Das ist ein wunderschöner Beitrag zum Thema. Ich fände es auch wichtig, dass meine Kinder erfahren was eine Trauerfeier ist. Kinder können oft mehr verstehen und verarbeiten als wir denken.
Interessant, dass ihr den Kindern ermöglicht habt die Verstorbene noch einmal zu sehen. Ich hoffe, dass sie das gut verkraftet haben. Ich weiß nicht, wie ich das handhaben würde. Ein Freund von mir ist Bestatter, ich werde ihn mal fragen, was er davon hält.
Ich habe zwei Töchter. Da habe ich auch jeden zuerst gefragt, ob man sie nach der Beerdigung wieder abholen kann. Letztendlich haben wir sie aber mit auf die Beerdigung genommen.
Interessant, dass in Ghana bei einer Bestattung vor allem das Leben gefeiert wird.
Ich suche aktuell auch noch eine Firma für eine Bestattung.
Wir müssen leider eine Bestattung organisieren. Wir haben auch noch fünf Enkelkinder in der Familie. Gut zu wissen, dass auch diese mit auf eine Beerdigung gehen dürfen.
Vielen Dank für diesen Beitrag zum Thema Bestattung. Gut zu wissen, dass man Kinder mit auf eine Beerdigung nehmen darf. Mein Vater hat sich eine günstige Baumbestattung gewünscht und wir werden ihm den Wunsch erfüllen.
Unsere Uroma ist vor kurzem gestorben, weshalb wir ein professionelles Bestattungsunternehmen beauftragt haben, um die Bestattung zu planen. Jetzt ist die Frage, ob wir noch die Kinder mitnehmen. Sie hatten nicht unbedingt einen Bezug mit ihr. Was meinen Sie?
Liebe Lena, ich fürchte, das kann man so pauschal nicht sagen. Wir haben unsere Jungs schon mitgenommen, wie beschrieben, waren danach aber auch schon ohne sie bei Trauerfeiern. Ich denke, du kennst deine Kids am besten und wirst wissen, ob sie dabei sein sollten oder eher nicht.
Alles Liebe für dich und deine Familie!
Judith
Wir müssen auch eine Bestattung planen. Wir haben auch zwei kleine Kinder in der Familie. Schön zu wissen, dass man sei auf die Beerdigung mitnehmen kann, wenn man es ihnen auch erklärt.
Wir müssen leider eine Trauerfeier organisieren. Wir wissen auch nicht, ob wir unsere Kinder mitnehmen sollten oder nicht. Der Beitrag hat geholfen mit unseren Sorgen umzugehen. Danke dafür.
Meine Oma ist verstorben und ich überlege auch schon, wie wir das mit unseren Kindern machen. Es ist sehr interessant zu lesen, dass in anderen Ländern Kinder sogar ein wichtiger Teil sind. So ist nämlich auch mein Bauchgefühl. Ich begleite meine Mutter zur Beratung für Bestattungen und werde das auch vor Ort mal ansprechen. Vielen Dank für die Darstellung, das hat mir sehr geholfen.
Wir sind leider auch bald auf einer Beerdigung und sind noch unentschlossen, ob wir unsere Kinder mitnehmen sollten oder nicht. Der Artikel hat auf jeden Fall geholfen. Danke für diesen Einblick. Ich glaube, dass die Familie sowieso noch auf der Suche nach einem geeigneten Bestatter ist, daher haben wir noch ein wenig Zeit.
Ich finde, wenn man die Kinder beim Erstellen des Testaments im Kopf hatte, sollten sie ebenso bei der Beerdigung dabei sein! Es mag sein, dass sie es zu dem Zeitpunkt nicht verstehen, jedoch werden sie im Verlauf ihres Lebens daran zurückdenken und sich bedanken! Am Nachmittag das Spielen der Kinder zu hören, hilft meiner Meinung nach, die Trauer zu verarbeiten.
Mir gefällt dieser Erfahrungsbericht gut, und ich stimme zu, dass es eine gute Idee ist, Kinder auf eine Beerdigung mitzunehmen. Als Kind wurde ich auch auf die Beerdigung meines Großvaters mitgenommen, was mir die Möglichkeit gab, von ihm wirklich Abschied zu nehmen. Dabei hatten wir auch ein besonders gutes Bestattungsunternehmen beauftragt, das die Bestattung familienfreundlich gestaltet hat. Für die bevorstehende Beerdigung meiner Tante möchte ich auch ein ähnliches Bestattungsunternehmen finden.
Wir haben auch eine Weile überlegt, ob wir unsere Kinder mitnehmen. Allerdings hat unser Bestattungsunternehmen schon eine Menge Erfahrung mit Kindern. Es lief alles auch echt gut und es wurde auch niemand durch Kindergetobe gestört.
Wir gehen nächste Woche auf eine Waldbestattung. Wir haben uns auch gefragt, ob die Kinder hier mitkommen dürfen. Ich denke, dass der Beitrag gute Argument dafür lieft und wir die Kinder mitnehmen.
Klar könne Kinder manchmal etwas chaotisch sein, aber sie haben auch den Abschied verdient. Und wenn das Beerdigungsinstitut hier eine gute Planung hat, dann kann auch nichts schiefgehen. Wir haben da auf jeden Fall gute Erfahrungen gemacht.
Bei uns war es so, dass nur Kinder, die viel Kontakt zur verstorbenen hatten mitgekommen sind. So konnte die Beerdigung auch ohne Störungen ablaufen. Sie gänzlich auszuschließen, wäre in meinen Augen falsch gewesen.
Die Idee, dass Trauernde eine Urne selbst bemalen, hat mich tief berührt. Ich habe dies bei einer Familie ausprobiert, die ihre Großmutter verloren hatte. Es war erstaunlich zu sehen, wie die schlichte Holzurne durch die gemeinsame kreative Gestaltung zu einem einzigartigen Symbol des Gedenkens wurde. Jeder Strich und jedes Bild auf der Urne erzählte eine Geschichte und brachte die Familie zusammen. Diese Methode ermöglichte es den Hinterbliebenen, ihre Gefühle auf eine sehr persönliche und bedeutungsvolle Weise auszudrücken. Ich bin überzeugt, dass dies den Trauerprozess auf eine positive Art und Weise unterstützt und werde es weiterhin in meiner Arbeit anbieten.