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Adventskranz 2020: Schnell, schlicht, einfach und noch ratzfatzer als im letzten Jahr

Wer hier schon eine Weile mit liest, weiß vielleicht inzwischen, dass ich großen Wert auf „schnell & einfach“ lege. Seitdem ich Mutter bin sind mir die DIYs, Basteleien oder Rezepte am liebsten, die nicht viel Zeit fressen, dafür aber trotzdem so richtig was hermachen. Klingt gut? Dann los.

Denn ein Thema, an dem man sich sicherlich auch stuuundenlang aufhalten kann, ist jedes Jahr gegen Ende November der Adventskranz. Und weil ich schlichtweg nicht wusste, woher ich diese (zusätzliche!) Zeit noch nehmen soll, habe ich lange Jahre eben gar keinen Kranz gehabt. Dafür habe ich meistens auf den Küchenschränken gewischt, was man eben so macht, wenn man nicht weiß, wo man anfangen soll.

Also habe ich vor ein paar Jahren beschlossen, dass ich mich in der (Vor)Weihnachtszeit davon nicht mehr (bzw. nicht auch noch) stressen lassen möchte. Angefangen hat es mit dem Adventskalender den ich nicht mehr von der Pike auf selbst gebastelt habe, das tat gut und war trotzdem schön. Daraufhin habe ich dann ein Jahr später beschlossen, dass „Have yourself a stress free little Christmas“ eigentlich eine ganz gute Idee wäre und habe eine „fröhliche, stille Nacht“ ausgerufen. Schluss mit Menüplanung und Weihnachtswahnsinn bis zur totalen Erschöpfung. Weihachten sollte endlich wieder die schönste Zeit des Jahres sein mit Fokus auf das Schöne, Zeit für die Liebsten und leuchtende Kinderaugen.

Das Konzept gefiel mir gut und daran habe ich festgehalten – auch, was den Adventskranz betrifft. Und so gibt es ihn eben auch in 2020: Ein

Einen wunderschönen schlichten und minimalistischen Adventskranz mit Tannenzweigen, Metallringen und einer Baumscheibe einfach selber machen // judetta.de

Schlichter, schöner und einfacher Adventskranz zum Selbermachen mit Metallringen

Was ihr dafür braucht, ist nicht viel:

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Einen wunderschönen schlichten und minimalistischen Adventskranz mit Tannenzweigen, Metallringen und einer Baumscheibe einfach selber machen // judetta.de
 

Und dann kann es auch schon losgehen:

Mit dem Blumenbindedraht werden ein paar Tannenzweige an den Metallringen befestigt – einfach die Tanne an den Ring legen und mit dem Draht fest umwickeln. Befestigt dabei nur so viel Tanne, dass etwa die Hälfte des Ringes noch sichtbar bleibt.
 
Einen wunderschönen schlichten und minimalistischen Adventskranz mit Tannenzweigen, Metallringen und einer Baumscheibe einfach selber machen // judetta.de
 
Dann werden die Metallringe in einander auf die Holzscheibe gelegt, die Kerzen in die Mitte gestellt und zack, fertig ist der Kranz. Das Ganze dauert vermutlich keine viertel Stunde, macht optisch aber eine Menge her, finde ich.
 
Einen wunderschönen schlichten und minimalistischen Adventskranz mit Tannenzweigen, Metallringen und einer Baumscheibe einfach selber machen // judetta.de
 
Wer das doch ein bisschen zu minimalistisch ist, der kann gerne verschiedene Nadelbaumzweige, Eukalyptus oder Ilex in den Kranz mit einbinden. Viel länger dauert das auch nicht, ist dann aber nicht ganz so schlicht.
 
Ich wünsche euch viel Spaß beim Nachmachen und eine herrliche entschleunigte Vorweihnachtszeit.

Liebst,

 
 

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Einen wunderschönen schlichten und minimalistischen Adventskranz mit Tannenzweigen, Metallringen und einer Baumscheibe einfach selber machen // judetta.de

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It's okay to be not okay. Ok. I am not.

It's okay to be not okay. Ok. I am not.

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Ok. I am not.

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Dass die Strömungen inzwischen Strudel wurden, die alles gierig und stark alles in den Abgrund ziehen, die reißen und tosen, die wüten und rauschen, das bleibt verborgen, das sieht man schlicht nicht.

Man schwimmt einfach weiter, mehr Kraft noch, das geht schon, das Meer scheint doch ruhig und der Himmel noch blau. Doch der Strudel, der wildert beharrlich nach unten, mehr Kraft noch, mehr Sog folgt, dann zu viel und zu laut.

Bis man – viel zu spät dann – endlich realisiert, dass gar nichts mehr rund läuft und man nicht mehr kann.

Blöd nur, dass die Kraft da schon lang nicht mehr ausreicht, um zurück zu kommen und nicht unterzugehen.


Warum ich das schreibe, das öffentlich mache? 
Weil ich nicht okay bin.
Und das ist okay.

Und weil’s mir so schwerfällt, darüber zu sprechen, weil ich das schlichtweg einfach (noch) nicht so gut kann. Doch es musste mal raus jetzt und es scheint so viel leichter, die Worte zu schreiben, die ich nicht aussprechen kann. Sie mir einzugestehen und sie mir zu erlauben, das ist ein Anfang. Der Weg ist lang, doch das Ziel ist das Ziel. Und wenn ich da ankommen, dann will ich wieder ich sein. Und wieder ich werden? Da arbeite ich jetzt dran.

Liebst,

Auch das noch: Ich hab AD(H)S als Erwachsene

Auch das noch: Ich hab AD(H)S als Erwachsene

Keine Ahnung, ob du es vielleicht schon bei Instagram verfolgt hattest oder ob das hier jetzt komplett neu ist: Ich habe AD(H)S, das erst kürzlich bei mir diagnostiziert wurde.. Ein bisschen was habe ich schon dazu erzählt und geschrieben, aber irgendwie ist das nicht nur ein Thema für Instagram, sondern auch für hier  und ich glaube, deswegen werde ich jetzt nach und nach auch auf meinem Blog darüber schreiben. 

Pünktlich zum Mental Health Day am 10. Oktober war es jedenfalls so weit: Wochenlang hatte ich überlegt, ob ich in der Öffentlichkeit überhaupt darüber sprechen möchte, und plötzlich war es ganz klar: Die Zeit des Versteckens muss vorbei sein, wir müssen über Dinge sprechen, wenn wir sie ändern, wenn wir sie enttabuisieren wollen. 

Seit immer schon versuche ich, meine „Schwächen“ zu verstecken, meine „Makel“ und Eigenschaften, die ich mir immer weggewünscht habe und ständig versucht, zu maskieren. Ich hab weder über den Burnout gesprochen, der mich vor etwa 10 Jahren in die Knie zwang, noch über die Therapien, die ich gemacht habe, geschweige denn von all den anderen Dämonen, mit denen ich hin und wieder kämpfe.

Und auch meine neuste „Errungenschaft“, AD(H)S – spätdiagnostiziert im Erwachsenenalter – wollte ich erst weder wahrhaben noch darüber reden. Ich weiß seit einer kleinen Weile, dass ich ADHS habe. Irrsinnig viel erklärt sich dadurch, und dennoch ist es noch schwer zu fassen. Ich stehe am Anfang, aber ich bin auf dem Weg. Und ich werde drüber sprechen. Weil endlich Schluss sein muss mit dem Maskieren – und zwar in jegliche Richtung.

Und jetzt entschuldige mich, mein Mutausbruch macht mir Angst, ich muss mir mal kurz die Decke über den Kopf ziehen. 🙈

Falls du jetzt aber Lust  bekommen hast, mehr darüber zu hören, dann here some good news. Wir haben für den Mamsterrad-Podcast mit den AD(H)S-Expertinnen Dr. Ismene Ditrich, Fachärztin für Psychologie und Psychiatrie, und Dr. Christa Koentges, Psychologin und Psychotherapeutin, über AD(H)S im Erwachsenenalter und insbesondere bei Frauen gesprochen. Die ganze Podcastfolge gibt es hier:

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Weitere Informationen

Wenn dich das Thema „AD(H)S im Erwachsenenalter“ interessiert, habe ich hier noch ein paar wirklich tolle Buchtitpps für dich:

„Die Welt der Frauen und Mädchen mit AD(H)S“

Frauen und Mädchen mit AD(H)S erhalten viel seltener eine Diagnose als Männer und Jungen, denn ihre Symptome fallen weniger stark auf: Betroffene Frauen und Mädchen sind weniger hyperaktiv, dafür verträumt, unaufmerksam und vergesslich. Die zu späte oder fehlende Diagnose kann weitreichende Folgen haben: Der Leidensdruck bleibt meist über Jahrzehnte bestehen, schadet ihrem Selbstwertgefühl und zieht Folgeerkrankungen nach sich.

Die vier Expertinnen der Freiburger Arbeitsgruppe AD(H)S leisten in diesem Buch wichtige Aufklärungsarbeit für Frauen mit AD(H)S sowie für Eltern betroffener Mädchen. Mit vielen Einblicken aus der Forschung, Fallgeschichten, Reflexionen und Übungen zur Selbsthilfe zeigen sie konkrete Wege auf, wie Betroffene mit ihrer Besonderheit Frieden schließen, ihre vielen Stärken entdecken und gut mit AD(H)S leben können.

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„Hirngespinste: Mein Leben mit ADHS“

Sätze wie „Ein bisschen ADHS hat doch jeder.“, „ADHS gibt es doch gar nicht.“ oder „ADHS haben doch nur kleine Jungs.“ gehören für Lisa Vogel zum Alltag. Wie es ist, als erwachsene Frau mit ADHS zu leben, welchen Vorurteilen man ausgesetzt ist und was im Alltag hilft, davon handelt dieses Buch.

Lisa räumt mit Mythen rund um die Stoffwechselstörung im Gehirn auf. Denn nicht jede/r mit ADHS ist ein zappeliges Kind, schlecht in der Schule oder auffällig im Erwachsenenalter. Mit ihrer späten Diagnose begann ihre Reise zu sich selbst, aus der ihr Wunsch erwuchs, andere auf dieser Reise zu begleiten, ihnen Verständnis zu schenken und sie vor Selbstzweifeln zu schützen.

Aktuelle Erkenntnisse und Studien zum Thema ADHS bei Erwachsenen runden das Buch ab.

BUCH…

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