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Zuhause sein.
Die Lichter über der Stadt, die nie zu erlöschen scheinen. Der neongrelle Schriftzug der Tankstelle schräg gegenüber. Die Straßenbahn, die beim Abbiegen quietscht, seit die Schienen vor Jahren zu eng verlegt wurden. Das Anfahren der Autos, wenn die Ampel an der Kreuzung vorm Haus endlich auf Grün schaltet. Die dumpfen Bässe, die vom Klub um die Ecke durch die Nacht getragen werden. Das Knirschen des Schlosses beim Aufschließen der Wohnungstür. Das Rauschen der Wasserleitung in der Wand, wenn jemand den Wasserhahn aufdreht. Das Ticken der Uhr in der Küche. Das Knacken meiner Füße auf dem Parkett. Die Anzahl der Schritte durch den Flur zum Schlafzimmer. Den Weg dorthin ganz sicher finden, auch, wenn es stockdunkel ist. Die knarzenden Stellen automatisch umgehen. Die Tür lautlos zuklinken können. Das Blinken der Fernsehturmspitze vor dem nie ganz schwarz werdenden Nachthimmel aus dem Bett beobachten. Zuhause sein.

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4 Kommentare

  1. Sieht sehr lecker aus. Noch eine Frage, das Essig kommt mit in die Soße denke ich mal?
    Und wegen Reiskochen, wir haben uns dann doch mal einen Reiskocher zugelegt, weil ich mich grundsätzlich auch zu doof angestellt habe 😉

    • Hallo Andrea, du hast so Recht, danke für den Hinweis! Natürlich kommt der Essig auch zur Sauce – ich hab es direkt oben ergänzt. Liebe Grüße, Judith

  2. Das wird heute nachgekocht ☺ ich schreib dir hier mal meine Methode, Reis zu kochen: Reis ca. 20 Minuten einweichen, abgießen, etwas Öl rein und umrühren. Dann 1,5 fache Wassermenge dazu geben, salzen und 10 Minuten bei mittlerer Hitze garen. Weg von der Platte und weitere 10 Minuten stehen lassen. Das ist das perfekte Rezept für uns. Ich nehme Basmati-Reis. Freu mich schon aufs Essen heute ☺

  3. Das muss ich auch mal probieren. Aber essen deine Kinder das auch?


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