Ich sach’s euch, wie es ist: Pinterest ist der Teufel. Einmal kurz nicht aufgepasst, nur ein paar Minuten kucken, zack, schon ist man in der Dekohölle gefangen und findet weder Ausgang noch Ende. Die Ideen watschen einem nur so um die Augen und Ohren und es ist hoffnungslos – mindestens einhundertsiebzehn dieser „super schnellen“, „total einfachen“ und wirklich bezaubernden Ideen möchte ich unbedingt nachmachen – am besten gestern. Was dann folgt, ist eine Farce: ich bestelle Bastelgetüdel ohne Ende, laufe mir die Füße wund nach DEM wichtigsten Utensil und wenn ich dann endlich alles zusammen habe, landet es in einer Schublade und schlummert dort vor sich hin, weil ich einfach keine Zeit dafür finde. Oder inzwischen schon zwölf anderen Gedanken hinterher jage…
Aber diesmal, diesmal hab ich es tatsächlich geschafft. Ich habe etwas gebastelt, was nicht nur perfekt zur der Jahreszeit passt, die ja gerade erst so richtig beginnt. Nein, das Beste ist: es kann sogar bis Weihnachten hängen bleiben. Ich hab also zwei Fliegen mit einer Klappe, sowas ist ja ganz meins.
Aber worum geht es überhaupt? Es geht um ein Türgebamsel, eine Traube aus Tannenzapfen. Ich bin nämlich (wahrscheinlich) ne Niete im Kranz flechten und eine Traube, ja, die bekomme selbst ich noch hin (Notiz an mich: Obacht mit dem Sekundenkleber!) Ich habe diese Idee letztens bei der Suche nach Kürbisschnitzvorlagen bei Pinterest (hier und hier) entdeckt und als Claudi von Was für mich gestern davon erzählte, erinnerte ich mich wieder. Und ich erinnerte mich, dass ich in meiner Dekokiste (ich habe tatsächlich inzwischen eine Dekokiste!!1elf) noch ein paar schöne große Tannenzapfen habe, die wir irgendwann im Frühjahr gesammelt hatten. Also dann, los geht’s!

Ihr braucht
– eine Handvoll Tannenzapfen (die ihr vorher auch noch anmalen könnt)
– Geschenkband aus Stoff, je nachdem, wie groß die Traube werden soll, mehrere Meter
– etwas zarteres Schleifenband, ebenfalls aus Stoff
– Schere
– (Sekunden-)Kleber

Der Rest ist dann ein Kinderspiel. Das Geschenkband wird zurecht geschnitten (Wie lang soll eure Traube werden?) und mit dem Kleber an das dicke Ende des Zapfens geklebt. Bindet aus dem zarteren Band ein Schleifchen und klebt es es auf das am Zapfen befestigte Ende des dickeren Bandes. Und das wiederholt hier jetzt, bis alle Zapfen verarbeitet sind.



Dann werden die Zapfen bzw. die Bänder zu einer Traube sortiert und mit einem Stück Schleifenband zusammengebunden. Jetzt kürzt ihr noch eventuell überstehende Schleifenenden und schon kann das gute Stück an die Tür gehängt werden. Und das alles hat jetzt nicht mal eine Stunde gedauert, genau in meinem Sinne. Vielleicht ist das ja was für’s Wochenende? Jedenfalls viel Spaß beim Nachmachen!

Liebst,

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4 Kommentare
Sieht sehr lecker aus. Noch eine Frage, das Essig kommt mit in die Soße denke ich mal?
Und wegen Reiskochen, wir haben uns dann doch mal einen Reiskocher zugelegt, weil ich mich grundsätzlich auch zu doof angestellt habe 😉
Hallo Andrea, du hast so Recht, danke für den Hinweis! Natürlich kommt der Essig auch zur Sauce – ich hab es direkt oben ergänzt. Liebe Grüße, Judith
Das wird heute nachgekocht ☺ ich schreib dir hier mal meine Methode, Reis zu kochen: Reis ca. 20 Minuten einweichen, abgießen, etwas Öl rein und umrühren. Dann 1,5 fache Wassermenge dazu geben, salzen und 10 Minuten bei mittlerer Hitze garen. Weg von der Platte und weitere 10 Minuten stehen lassen. Das ist das perfekte Rezept für uns. Ich nehme Basmati-Reis. Freu mich schon aufs Essen heute ☺
Das muss ich auch mal probieren. Aber essen deine Kinder das auch?