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Wallhanging DIY in Pastell – Mit einem Quickie zum schönen und schlichten Wandbehang
Diese DIY Sache und ich, ne? Ich brenn da ja für, aber irgendwie finde ich nie genügend Zeit, das mal in einem Rutsch durchzuziehen. Egal, ob die Blumen für die Wand, Letterings für uns oder Freunde oder was auch immer – solche Projekte ziehen sich bei mir gefühlt unendlich lang hin. Ich gehe meist ewig mit der Idee schwanger und denke darauf rum, bis es mich dann irgendwann packt und ich auf der Stelle alles Material haben muss. Das muss dann wirklich auch sofort sein, ich lass alles stehen und liegen und fahre noch kurz vor Ladenschluss zum Bastelgeschäft oder schicke den Mann auch gerne mal wegen nur eines Knäuels Wolle durch die halbe Stadt. Oder ich bestelle online und renne dann ab dem nächsten Tag ungeduldig und im Minutentakt zum Briefkasten und schaue, ob die Post inzwischen da war. Vielleicht geht ja unsere Klingel nicht…? Wenn ich dann endlich mal alles zusammen hab, verschwindet es in der Bastelecke und da liegt es dann. Stunden, Tage, meist aber Wochen oder sogar Monate, bis ich endlich dazu komme, anzufangen.

Dieses Projekt hier hing tatsächlich wochenlang in Phase 3, der Bastelecke, fest. Aber hah, gestern war es dann endlich soweit und ich habe zum finalen Schlag ausgeholt – mit dem Hammer auf den Nagel in die Wand. Und da hängen sie nun, meine wunderschönen, zarten, pastelligen Gebamsel und ich freute mich heute morgen beim Aufwachen sehr, als mein Blick darauf fiel. Das Beste ist: sie sind aus nur wenig Material kostengünstig und blitzschnell herzustellen und zwar so einfach, dass man das auch prima mit Kindern zusammen machen kann. Selbst, wenn man wie ich zwei linke Hände hat.

Wandbehang im Scandi Style

Ihr braucht dafür

  • mindestens zwei Metallringe in verschiedenen Größen
  • Jerseygarn (Textil- oder Zpagetti Garn)
  • Holzperlen zum Verzieren (oder Metallplättchen, Federn, Pompoms…)
Wandbehang selbermachen Material

Und dann geht es auch schon los. Verknotet den Faden am größeren Ring und umwickelt ihn mit der Wolle (schön dicht wickeln und ggf. immer wieder nachschieben.


Wenn der Ring komplett umwickelt ist, nehmt ihr den kleineren und wickelt ihn an den größeren. Zwei, drei Runden werden beide Rinde gemeinsam umwickelt, dann nur noch der kleinere. Diesen umwickelt ihr dann ebenfalls komplett mit dem Faden. 


Zum Schluss wird das letzte Stück des Fadens mit dem Anfangsstück verknotet. Wer möchte, kann dann noch Perlen auffädeln oder unten an die Ringe Federn oder anderen Klöterkram anbringen. Nehmt dazu einfach denselben Faden oder Angelsehne.


Dann müsst ihr nur noch bestimmen, wie lang ihr die Aufhängung haben wollt und überlegen, welche wand das Schmuckstückchen verzieren soll. Meine beiden hängen im Schlafzimmer, ich baue mir bestimmt aber noch eine kleine Variante für meine Arbeitsecke.


Übrigens, Weihnachten kommt ja immer recht plötzlich. Warum nicht dieses Jahr mal eher anfangen mit der Geschenkejagd und auch mal was Selbstgemachtes verschenken? 😉




Liebst,

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Da steht sie plötzlich, schwarz und fett auf einem blassrosa Papier, die Tinte ein bisschen verschwommen. Eine Abkürzung, die mir die Tränen in die Augen schießen lässt – genau jetzt und unzählige Male in der letzten Zeit, immer wieder, ungebremst rückwärts bergab und keine Chance, die Bremse zu ziehen.

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It's okay to be not okay. Ok. I am not.

It's okay to be not okay. Ok. I am not.

It’s okay to be not okay.
Ok. I am not.

Das Meer ist ganz ruhig, ganz glitzernd und spiegelt, es schwimmt sich ganz easy, routiniert geht’s voran.

Von Strömungen, die sich da langsam aufbauen und heimlich ganz stark werden, merkt man vorerst nichts. Nur vielleicht, dass man plötzlich ein bisschen mehr Kraft braucht, um das Tempo zu halten, das man sonst von sich kennt.

Man kommt weiter gut vorwärts, glaubt: Man, ach, das geht schon! Denn irgendwie geht es ja weiter voran. „Ich stell mich nur an grad, ich bin einfach müde, dann geht es heute eben bisschen früher ins Bett.“

Dass die Strömungen inzwischen Strudel wurden, die alles gierig und stark alles in den Abgrund ziehen, die reißen und tosen, die wüten und rauschen, das bleibt verborgen, das sieht man schlicht nicht.

Man schwimmt einfach weiter, mehr Kraft noch, das geht schon, das Meer scheint doch ruhig und der Himmel noch blau. Doch der Strudel, der wildert beharrlich nach unten, mehr Kraft noch, mehr Sog folgt, dann zu viel und zu laut.

Bis man – viel zu spät dann – endlich realisiert, dass gar nichts mehr rund läuft und man nicht mehr kann.

Blöd nur, dass die Kraft da schon lang nicht mehr ausreicht, um zurück zu kommen und nicht unterzugehen.


Warum ich das schreibe, das öffentlich mache? 
Weil ich nicht okay bin.
Und das ist okay.

Und weil’s mir so schwerfällt, darüber zu sprechen, weil ich das schlichtweg einfach (noch) nicht so gut kann. Doch es musste mal raus jetzt und es scheint so viel leichter, die Worte zu schreiben, die ich nicht aussprechen kann. Sie mir einzugestehen und sie mir zu erlauben, das ist ein Anfang. Der Weg ist lang, doch das Ziel ist das Ziel. Und wenn ich da ankommen, dann will ich wieder ich sein. Und wieder ich werden? Da arbeite ich jetzt dran.

Liebst,

Auch das noch: Ich hab AD(H)S als Erwachsene

Auch das noch: Ich hab AD(H)S als Erwachsene

Keine Ahnung, ob du es vielleicht schon bei Instagram verfolgt hattest oder ob das hier jetzt komplett neu ist: Ich habe AD(H)S, das erst kürzlich bei mir diagnostiziert wurde.. Ein bisschen was habe ich schon dazu erzählt und geschrieben, aber irgendwie ist das nicht nur ein Thema für Instagram, sondern auch für hier  und ich glaube, deswegen werde ich jetzt nach und nach auch auf meinem Blog darüber schreiben. 

Pünktlich zum Mental Health Day am 10. Oktober war es jedenfalls so weit: Wochenlang hatte ich überlegt, ob ich in der Öffentlichkeit überhaupt darüber sprechen möchte, und plötzlich war es ganz klar: Die Zeit des Versteckens muss vorbei sein, wir müssen über Dinge sprechen, wenn wir sie ändern, wenn wir sie enttabuisieren wollen. 

Seit immer schon versuche ich, meine „Schwächen“ zu verstecken, meine „Makel“ und Eigenschaften, die ich mir immer weggewünscht habe und ständig versucht, zu maskieren. Ich hab weder über den Burnout gesprochen, der mich vor etwa 10 Jahren in die Knie zwang, noch über die Therapien, die ich gemacht habe, geschweige denn von all den anderen Dämonen, mit denen ich hin und wieder kämpfe.

Und auch meine neuste „Errungenschaft“, AD(H)S – spätdiagnostiziert im Erwachsenenalter – wollte ich erst weder wahrhaben noch darüber reden. Ich weiß seit einer kleinen Weile, dass ich ADHS habe. Irrsinnig viel erklärt sich dadurch, und dennoch ist es noch schwer zu fassen. Ich stehe am Anfang, aber ich bin auf dem Weg. Und ich werde drüber sprechen. Weil endlich Schluss sein muss mit dem Maskieren – und zwar in jegliche Richtung.

Und jetzt entschuldige mich, mein Mutausbruch macht mir Angst, ich muss mir mal kurz die Decke über den Kopf ziehen. 🙈

Falls du jetzt aber Lust  bekommen hast, mehr darüber zu hören, dann here some good news. Wir haben für den Mamsterrad-Podcast mit den AD(H)S-Expertinnen Dr. Ismene Ditrich, Fachärztin für Psychologie und Psychiatrie, und Dr. Christa Koentges, Psychologin und Psychotherapeutin, über AD(H)S im Erwachsenenalter und insbesondere bei Frauen gesprochen. Die ganze Podcastfolge gibt es hier:

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Weitere Informationen

Wenn dich das Thema „AD(H)S im Erwachsenenalter“ interessiert, habe ich hier noch ein paar wirklich tolle Buchtitpps für dich:

„Die Welt der Frauen und Mädchen mit AD(H)S“

Frauen und Mädchen mit AD(H)S erhalten viel seltener eine Diagnose als Männer und Jungen, denn ihre Symptome fallen weniger stark auf: Betroffene Frauen und Mädchen sind weniger hyperaktiv, dafür verträumt, unaufmerksam und vergesslich. Die zu späte oder fehlende Diagnose kann weitreichende Folgen haben: Der Leidensdruck bleibt meist über Jahrzehnte bestehen, schadet ihrem Selbstwertgefühl und zieht Folgeerkrankungen nach sich.

Die vier Expertinnen der Freiburger Arbeitsgruppe AD(H)S leisten in diesem Buch wichtige Aufklärungsarbeit für Frauen mit AD(H)S sowie für Eltern betroffener Mädchen. Mit vielen Einblicken aus der Forschung, Fallgeschichten, Reflexionen und Übungen zur Selbsthilfe zeigen sie konkrete Wege auf, wie Betroffene mit ihrer Besonderheit Frieden schließen, ihre vielen Stärken entdecken und gut mit AD(H)S leben können.

BUCH BESTELLEN*

„Hirngespinste: Mein Leben mit ADHS“

Sätze wie „Ein bisschen ADHS hat doch jeder.“, „ADHS gibt es doch gar nicht.“ oder „ADHS haben doch nur kleine Jungs.“ gehören für Lisa Vogel zum Alltag. Wie es ist, als erwachsene Frau mit ADHS zu leben, welchen Vorurteilen man ausgesetzt ist und was im Alltag hilft, davon handelt dieses Buch.

Lisa räumt mit Mythen rund um die Stoffwechselstörung im Gehirn auf. Denn nicht jede/r mit ADHS ist ein zappeliges Kind, schlecht in der Schule oder auffällig im Erwachsenenalter. Mit ihrer späten Diagnose begann ihre Reise zu sich selbst, aus der ihr Wunsch erwuchs, andere auf dieser Reise zu begleiten, ihnen Verständnis zu schenken und sie vor Selbstzweifeln zu schützen.

Aktuelle Erkenntnisse und Studien zum Thema ADHS bei Erwachsenen runden das Buch ab.

BUCH…

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