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#inunter20 – Bunte Quinoa mit Pfifferlingen, Zucchini und Feta
Nussiger Quinoa mit cremigen Feta und frischen Pfifferlingen

Ich mag Quinoa. Und zwar sehr. Sie ist einfach zuzubereiten. vielseitig einsetzbar, nährstoffreich und macht langanhaltend satt (ist ja im Mama-Alltag nicht zu unterschätzen). Außerdem schmeckt das Inka-Korn einfach lecker und macht – last but not least – schlichtweg Spaß im Mund.

Seit ich irgendwann vor Jahren mal dem Attila-Hildmann-Fieber erlegen bin, ist Quinoa aus unserer Küche gar nicht mehr wegzudenken und wird regelmäßig in unseren Speiseplan eingebaut. Ob ganz ausgefallen als Burger Pattie, zusammen mit gebratenem Hackfleich als Füllung für Aubergingen aus dem Ofen oder als easy peasy One Pot Gericht mit Gemüse, was soll ich sagen, ich bin einfach Fan. Also hab ich mir mal wieder überlegt, was ich damit noch Leckeres zubereiten könnte.

Beim Einkaufen war dann schnell klar: die Pfifferlingssaison hat begonnen. Die kleinen, faltigen, gelben Freunde haben auch diese Jahr wieder den Spargel aus den Regalen  abgelöst und riefen förmlich meinen Namen, als ich durch die Gemüseabteilung schlich. Die restlichen Zutaten hatte ich noch zuhause, also ab an die Kasse und ab dafür.

Bunte Quinoa mit Pfifferlingen, Zucchini und Feta

Die Zutaten für mindestens vier Portionen
(Ihr wisst schon, fancy meal prepping aka Vorkochen und so…) 

Nussiger Quinoa mit cremigen Feta und frischen Pfifferlingen
  • 250g helle oder bunte Quinoa
  • 650ml Gemüsebrühe 
  • 2-3 Handvoll frische Pfifferlinge
  • Eine halbe Zucchini
    (je nach Größe auch eine ganze)
  • 150g Schinkenwürfel
    (können natürlich gut auch weggelassen werden)
  • Eine Zwiebel
  • Eine Frühlingszwiebel
  • Etwas frische Petersilie
  • Feta (Menge nach Geschmack, alternativ gehobelter Parmesan)
  • Eventuell ein Ei – Ei geht immer.
  • Pfeffer, Salz, etwas Öl
Zubereitungszeit: 20 Minuten 

Übrigens: Helle Quinoa ist schneller gar als rote oder schwarze. Wenn ihr es also eilig(er) habt, greift einfach auf die hellen Körnchen zurück.

Nussiger Quinoa mit cremigen Feta und frischen Pfifferlingen

Und so wird’s gemacht:

1) Zuerst setzt ihr die Brühe an (ca. 650ml) – sobald das Wasser kocht, kommen die kurz im Sieb abgespülten Quinoa-Körnchen dazu (je nach Packung kann die empfohlene Zubereitung leicht variieren, im Zweifel einmal fix überfliegen)

2) Schält die Zwiebel und schneidet sie in feine Würfel, sie werden zusammen mit dem Schinken (150g, nach Gusto mehr oder weniger) in einer heißen Pfanne angebraten.

3) Jetzt ist die Zucchini dran. In bissgroße Stücke geschnitten wandert sie in die Brühe zur kochenden Quinoa. Gelegentlich umrühren.

Nussiger Quinoa mit cremigen Feta und frischen Pfifferlingen

4) Anschließend werden die Pfifferlinge geputzt. Ich weiß, normalerweise kann das gerade bei Pfifferlingen relativ aufwendig sein, aber ich mache es mir da leichter. Ich spüle grobe Verschmutzungen wie Sand oder Erde einfach vorsichtig unter einem dünnen Wasserstahl ab, entferne die Stielenden und lasse sie auf einem Küchentuch trocknen (ggf. nochmal vorsichtig abtupfen). Alternativ kann man auch auf den Mehl-Trick zurückgreifen. Sind die Pilze sauber, wandern sie zu Zwiebel und Schinken in die Pfanne. Ein paar Minuten braten, dann mit Pfeffer, Salz und der frischen Petersilie abschmecken.

Nussiger Quinoa mit cremigen Feta und frischen Pfifferlingen

5) Schneidet die Frühlingszwiebel und den Feta in Ringe und Würfel. Wer möchte, brät oder kocht sich jetzt fix noch ein Ei.

6) Nach etwa 15 Minuten könnt ihr dann mal testen, ob die Quinoa gar ist. Ist sie euch noch zu hart, gebt ggf. noch etwas Wasser dazu und lasst das Ganze noch ein paar Minuten köcheln. Umrühren nicht vergessen!

7) Unter die fertige Quinoa-Zucchini-Mischung wird nun der Feta gerührt. Außerdem kommen die Frühlingszwiebelringe dazu und ab auf den Teller damit. Dann die Pfifferlinge darauf verteilen, ggf. mit dem Ei toppen und zack, schon fertig.

Den Rest könnt ihr luftdicht in Schraubgläsern oder Dosen (maximal eine Woche) im Kühlschrank aufbewahren oder einfrieren, dann habt ihr direkt einen Vorrat, für wenn mal wieder so gar nichts geht.

Nussiger Quinoa mit cremigen Feta und frischen Pfifferlingen

Habt ihr noch Quinoa-Rezepte, die ich unbedingt mal probieren muss? Dann immer her damit, ich bin gespannt!

Guten Appetit und liebst,
icke

Ps: Muddi muss essen! Hier findest du noch mehr einfache und schnelle Rezepte.

Pps: Du magst Pfifferlinge? Dann probier doch mal meine Pfifferlings-Wraps mit Guacamole Hähnchenbrust! Und die Zucchini-Fans, bitte hier entlang.

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Nussige Quinoa mit frischen Pfifferlingen und cremigen Feta

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Oh hi, Depression – eine Diagnose kommt selten allein

Da steht sie plötzlich, schwarz und fett auf einem blassrosa Papier, die Tinte ein bisschen verschwommen. Eine Abkürzung, die mir die Tränen in die Augen schießen lässt – genau jetzt und unzählige Male in der letzten Zeit, immer wieder, ungebremst rückwärts bergab und keine Chance, die Bremse zu ziehen.

F32.2 steht da nun, der ICD-10 Code für „schwere depressive Episode“. Schwarz. Und fett. Auf blassrosa Papier. Die Tinte ein bisschen verschwommen. Wie das, was F32.2 mit mir macht. Der Grund dafür, dass ich mich in den letzten Wochen so elend fühlte. Und gleichermaßen die Erklärung, warum ich zu kraft- und machtlos war, auch nur ansatzweise etwas dagegen zu tun. „Die schlechte Laune“ in den Griff zu bekommen, mich mal „n bisschen zusammenzureißen“. Hab an mir gezweifelt, bin an mir verzweifelt und hab einfach immer noch ein bisschen mehr gegeben. Hab mich infrage gestellt, mir mein Empfinden verboten und mich selbst verloren zwischen „Lächel doch mal, ist doch halb so wild“!, „Läuft doch bei dir, du hast, was du brauchst!“ und „Glaub ich nicht, du bist doch fröhlich und stark“.

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Liebst,

It's okay to be not okay. Ok. I am not.

It's okay to be not okay. Ok. I am not.

It’s okay to be not okay.
Ok. I am not.

Das Meer ist ganz ruhig, ganz glitzernd und spiegelt, es schwimmt sich ganz easy, routiniert geht’s voran.

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Liebst,

Auch das noch: Ich hab AD(H)S als Erwachsene

Auch das noch: Ich hab AD(H)S als Erwachsene

Keine Ahnung, ob du es vielleicht schon bei Instagram verfolgt hattest oder ob das hier jetzt komplett neu ist: Ich habe AD(H)S, das erst kürzlich bei mir diagnostiziert wurde.. Ein bisschen was habe ich schon dazu erzählt und geschrieben, aber irgendwie ist das nicht nur ein Thema für Instagram, sondern auch für hier  und ich glaube, deswegen werde ich jetzt nach und nach auch auf meinem Blog darüber schreiben. 

Pünktlich zum Mental Health Day am 10. Oktober war es jedenfalls so weit: Wochenlang hatte ich überlegt, ob ich in der Öffentlichkeit überhaupt darüber sprechen möchte, und plötzlich war es ganz klar: Die Zeit des Versteckens muss vorbei sein, wir müssen über Dinge sprechen, wenn wir sie ändern, wenn wir sie enttabuisieren wollen. 

Seit immer schon versuche ich, meine „Schwächen“ zu verstecken, meine „Makel“ und Eigenschaften, die ich mir immer weggewünscht habe und ständig versucht, zu maskieren. Ich hab weder über den Burnout gesprochen, der mich vor etwa 10 Jahren in die Knie zwang, noch über die Therapien, die ich gemacht habe, geschweige denn von all den anderen Dämonen, mit denen ich hin und wieder kämpfe.

Und auch meine neuste „Errungenschaft“, AD(H)S – spätdiagnostiziert im Erwachsenenalter – wollte ich erst weder wahrhaben noch darüber reden. Ich weiß seit einer kleinen Weile, dass ich ADHS habe. Irrsinnig viel erklärt sich dadurch, und dennoch ist es noch schwer zu fassen. Ich stehe am Anfang, aber ich bin auf dem Weg. Und ich werde drüber sprechen. Weil endlich Schluss sein muss mit dem Maskieren – und zwar in jegliche Richtung.

Und jetzt entschuldige mich, mein Mutausbruch macht mir Angst, ich muss mir mal kurz die Decke über den Kopf ziehen. 🙈

Falls du jetzt aber Lust  bekommen hast, mehr darüber zu hören, dann here some good news. Wir haben für den Mamsterrad-Podcast mit den AD(H)S-Expertinnen Dr. Ismene Ditrich, Fachärztin für Psychologie und Psychiatrie, und Dr. Christa Koentges, Psychologin und Psychotherapeutin, über AD(H)S im Erwachsenenalter und insbesondere bei Frauen gesprochen. Die ganze Podcastfolge gibt es hier:

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Weitere Informationen

Wenn dich das Thema „AD(H)S im Erwachsenenalter“ interessiert, habe ich hier noch ein paar wirklich tolle Buchtitpps für dich:

„Die Welt der Frauen und Mädchen mit AD(H)S“

Frauen und Mädchen mit AD(H)S erhalten viel seltener eine Diagnose als Männer und Jungen, denn ihre Symptome fallen weniger stark auf: Betroffene Frauen und Mädchen sind weniger hyperaktiv, dafür verträumt, unaufmerksam und vergesslich. Die zu späte oder fehlende Diagnose kann weitreichende Folgen haben: Der Leidensdruck bleibt meist über Jahrzehnte bestehen, schadet ihrem Selbstwertgefühl und zieht Folgeerkrankungen nach sich.

Die vier Expertinnen der Freiburger Arbeitsgruppe AD(H)S leisten in diesem Buch wichtige Aufklärungsarbeit für Frauen mit AD(H)S sowie für Eltern betroffener Mädchen. Mit vielen Einblicken aus der Forschung, Fallgeschichten, Reflexionen und Übungen zur Selbsthilfe zeigen sie konkrete Wege auf, wie Betroffene mit ihrer Besonderheit Frieden schließen, ihre vielen Stärken entdecken und gut mit AD(H)S leben können.

BUCH BESTELLEN*

„Hirngespinste: Mein Leben mit ADHS“

Sätze wie „Ein bisschen ADHS hat doch jeder.“, „ADHS gibt es doch gar nicht.“ oder „ADHS haben doch nur kleine Jungs.“ gehören für Lisa Vogel zum Alltag. Wie es ist, als erwachsene Frau mit ADHS zu leben, welchen Vorurteilen man ausgesetzt ist und was im Alltag hilft, davon handelt dieses Buch.

Lisa räumt mit Mythen rund um die Stoffwechselstörung im Gehirn auf. Denn nicht jede/r mit ADHS ist ein zappeliges Kind, schlecht in der Schule oder auffällig im Erwachsenenalter. Mit ihrer späten Diagnose begann ihre Reise zu sich selbst, aus der ihr Wunsch erwuchs, andere auf dieser Reise zu begleiten, ihnen Verständnis zu schenken und sie vor Selbstzweifeln zu schützen.

Aktuelle Erkenntnisse und Studien zum Thema ADHS bei Erwachsenen runden das Buch ab.

BUCH…

3 Kommentare

  1. Boah klingt das lecker, wird sofort nachgekocht.
    Ich liebe so einfache und schnelle Rezepte.
    Danke

    • Ach schön, das freut mich! Und sag gerne Bescheid, ich komm dann abschmecken 😉

      Liebe Grüße!

  2. Das Rezept klingt richtig lecker und wird am Wochenende auf jeden Fall bei uns probiert! Ich liebe Quinoa auch. Ist einfach eine super Beilage, man kann so viel daraus machen und es hat so viele Nährstoffe. Genau so genial finde ich Chia Samen (ich nehme immer die von Vitaminexpress.org). Die kommen bei mir fast überall rein. Egal ob Smoothie, Pudding, Gebäck oder als Topping auf den Salat. Ich finde so kleine Nährstoff-Bomben muss man einfach nutzen, um sich auf einfachem Weg viel Gutes zu tun. 🙂

    Liebe Grüße!
    Eni


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