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Geschenke von Herzen: Personalisierte Stickbilder von Puppiges
Hier kommt eine der Geschenkideen von Herzen statt von der Stange, die ich mal so richtig Knaller finde. Eine, die ich mir am liebsten immerzu selber schenken würde und mit der ich am liebsten das ganze Haus tapezieren… Ganzjährig! Es geht um personalisierte Stickbilder.

Manja ist eine Künstlerin an der Nadel und dabei spielt es keine Rolle, ob Strick-, Näh- oder seit diesem Jahr eben auch Stick-. Denn im Frühling während des ersten Corona Lockdowns hat sie das Sticken für sich entdeckt und sich mal eben zack, peng, selber beigebracht.

Wenn Manja stickt, dann ist das, als malt sie mit Fäden. Und so entstehen nach und nach in liebevoller und sorgfältigster Handarbeit die schönsten Kunstwerke. Gestickt werden die Bilder auf naturfarbenen oder beliebig gefärbtem Stoff, der in einen runden Holzrahmen gespannt ist. Den kreativen Möglichkeiten sind dabei kaum Grenzen gesetzt. Zur Inspiration kommen hier ein paar Ideen, die bereits umgesetzt wurden:

UNBEDINGT BEI INSTAGRAM IN IHRE HIGHLIGHTS SCHAUEN: @PUPPIGES

Stickbilder mit Blumen und Sprüchen

Die für mich ganz klassischen Stickbilder zeigen verschiedene Blumen mit den herrlichsten filigranen Blüten und Blättern. Die Blumen können beispielsweise vom Rand her „wachsen“ oder als Kreis „gebunden“ sein. In die Mitte ist dann Platz für das Lieblingszitat oder ein persönliches Credo.

Ein wirklich tolles und ganz persönliches Geschenk zu Weihnachten, zum Geburtstag, zwischendurch oder für sich selbst: Individualisierbare und personalisierbare Stickbilder mit Buchstaben, Blumen, von Fotos, Kinderbildern oder anderen Wunschmotiven // Mehr Geschenkideen gibt es auf judetta.de – Der Familienblog für mehr Leichtigkeit im Alltag
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Stickbilder mit Buchstaben

Ziemlich cool sind auch Stickbilder mit Initialen oder ganzen Worten. Dabei können die Buchstaben individuell gefüllt werden, zum Beipspiel uni mit den liebsten Farben, den Leidenschaften (man munkelt, es wurden auch schon Fahrräder oder Katzen gestickt), Hobbies, Lieblingsblumen oder wilden Mustern.

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Mehr tolle Ideen für Füllungen wie Raketen, Planeten, Fußballfelder, Rennräder, Kameras uvm findet ihr in Manjas Highlight „Stickwirtschaft“ auf ihrem Insta Profil @puppiges.

Stickbilder mit allen Familienmitgliedern

Zu Weihnachten ein Foto vorm Weihnachtsbaum verschenken? Joar, kann man klar machen. Oder man man schenkt ein Familienportrait der anderen Art und ganz ehrlich? Wie viel besser kann es noch werden? Allein die Idee, die Liebe zum Detail, das Miteinander der Familienmitglieder und sogar das grüne Lieblingsshirt – wie besonders dieses „Foto“ ist, ist gar nicht so richtig in Worte zu fassen.

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Stickbilder von gemalten Kinderbildern

Also ich muss schon sagen, diese Idee finde ich noch oberknallerer. Ich meine, Kinderkunscht ist ja eh schon etwas ganz Besonderes, vor allem, wenn aus wildem Gekritzel plötzlich richtige Figuren oder Landschaften erkennbar werden. So, und das jetzt auch noch in Garn verewigt – ohne Quatsch, ich weiß nicht, ob ich je etwas Großartigeres gesehen habe. Echt wahr. Wie toll ist es denn bitte, eine solche kleine Galerie ins Kinderzimmer zu hängen? Oder der Oma und dem Opa ein echtes gerahmtes Gemälde zu Weihnachten zu schenken? Ich weiß nicht, ob man es merkt, aber ich finde das wirklich über alle Maßen phänomenal. KUKKT DOCH MAL!!!1elf

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Stickbilder nach eigenen Wünschen

Im Grunde ist es fast egal, welches Motiv ihr geliefert wird – Manja stickt es einfach. Karikaturen, Einhörner, Sprüche, Sketche, Raketen, Doodles, Illustrationen, Kreidezeichnungen, Unterschriften, Auto- oder Piktogramme – der Phantasie sind keine Grenzen gesetzt und dem allerschönsten, wirklich einzigartigen und persönlichsten Geschenk aller Zeiten steht nichts mehr im Wege.

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Illustration von Suse Engel
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Okay, man merkt, ich bin wirklich schwer verliebt. Wenn es euch jetzt auch gepackt hat, dann erreicht ihr Manja am besten über ihren Instagram-Account @puppiges. Da gibt es noch mehr ihrer Meisterwerke zu sehen, sowohl im Feed als auch in ihrem Highlight „Stickwirtschaft“. Und soweit ich weiß, würde sie das ein oder andere Weihnachtsgeschenk auch noch unterbekommen.

Schreibt ihr einfach eine Nachricht und bitte, bestellt ihr einen allerliebsten Gruß vom mir. Falls ihr nicht bei Instagram sein, schickt mir einfach eine Mail an icke at judetta.de, dann bringe ich euch zusammen.

Ich wünsche euch viel Spaß beim Ideen sammeln und Motive entscheiden und noch viel mehr Freude beim Verschenken (Vielleicht ja auch an euch selbst.)

Liebst,

Geile Idee? Direkt bei Pinterest merken:

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Oh hi, Depression – eine Diagnose kommt selten allein

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Da steht sie plötzlich, schwarz und fett auf einem blassrosa Papier, die Tinte ein bisschen verschwommen. Eine Abkürzung, die mir die Tränen in die Augen schießen lässt – genau jetzt und unzählige Male in der letzten Zeit, immer wieder, ungebremst rückwärts bergab und keine Chance, die Bremse zu ziehen.

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It's okay to be not okay. Ok. I am not.

It's okay to be not okay. Ok. I am not.

It’s okay to be not okay.
Ok. I am not.

Das Meer ist ganz ruhig, ganz glitzernd und spiegelt, es schwimmt sich ganz easy, routiniert geht’s voran.

Von Strömungen, die sich da langsam aufbauen und heimlich ganz stark werden, merkt man vorerst nichts. Nur vielleicht, dass man plötzlich ein bisschen mehr Kraft braucht, um das Tempo zu halten, das man sonst von sich kennt.

Man kommt weiter gut vorwärts, glaubt: Man, ach, das geht schon! Denn irgendwie geht es ja weiter voran. „Ich stell mich nur an grad, ich bin einfach müde, dann geht es heute eben bisschen früher ins Bett.“

Dass die Strömungen inzwischen Strudel wurden, die alles gierig und stark alles in den Abgrund ziehen, die reißen und tosen, die wüten und rauschen, das bleibt verborgen, das sieht man schlicht nicht.

Man schwimmt einfach weiter, mehr Kraft noch, das geht schon, das Meer scheint doch ruhig und der Himmel noch blau. Doch der Strudel, der wildert beharrlich nach unten, mehr Kraft noch, mehr Sog folgt, dann zu viel und zu laut.

Bis man – viel zu spät dann – endlich realisiert, dass gar nichts mehr rund läuft und man nicht mehr kann.

Blöd nur, dass die Kraft da schon lang nicht mehr ausreicht, um zurück zu kommen und nicht unterzugehen.


Warum ich das schreibe, das öffentlich mache? 
Weil ich nicht okay bin.
Und das ist okay.

Und weil’s mir so schwerfällt, darüber zu sprechen, weil ich das schlichtweg einfach (noch) nicht so gut kann. Doch es musste mal raus jetzt und es scheint so viel leichter, die Worte zu schreiben, die ich nicht aussprechen kann. Sie mir einzugestehen und sie mir zu erlauben, das ist ein Anfang. Der Weg ist lang, doch das Ziel ist das Ziel. Und wenn ich da ankommen, dann will ich wieder ich sein. Und wieder ich werden? Da arbeite ich jetzt dran.

Liebst,

Auch das noch: Ich hab AD(H)S als Erwachsene

Auch das noch: Ich hab AD(H)S als Erwachsene

Keine Ahnung, ob du es vielleicht schon bei Instagram verfolgt hattest oder ob das hier jetzt komplett neu ist: Ich habe AD(H)S, das erst kürzlich bei mir diagnostiziert wurde.. Ein bisschen was habe ich schon dazu erzählt und geschrieben, aber irgendwie ist das nicht nur ein Thema für Instagram, sondern auch für hier  und ich glaube, deswegen werde ich jetzt nach und nach auch auf meinem Blog darüber schreiben. 

Pünktlich zum Mental Health Day am 10. Oktober war es jedenfalls so weit: Wochenlang hatte ich überlegt, ob ich in der Öffentlichkeit überhaupt darüber sprechen möchte, und plötzlich war es ganz klar: Die Zeit des Versteckens muss vorbei sein, wir müssen über Dinge sprechen, wenn wir sie ändern, wenn wir sie enttabuisieren wollen. 

Seit immer schon versuche ich, meine „Schwächen“ zu verstecken, meine „Makel“ und Eigenschaften, die ich mir immer weggewünscht habe und ständig versucht, zu maskieren. Ich hab weder über den Burnout gesprochen, der mich vor etwa 10 Jahren in die Knie zwang, noch über die Therapien, die ich gemacht habe, geschweige denn von all den anderen Dämonen, mit denen ich hin und wieder kämpfe.

Und auch meine neuste „Errungenschaft“, AD(H)S – spätdiagnostiziert im Erwachsenenalter – wollte ich erst weder wahrhaben noch darüber reden. Ich weiß seit einer kleinen Weile, dass ich ADHS habe. Irrsinnig viel erklärt sich dadurch, und dennoch ist es noch schwer zu fassen. Ich stehe am Anfang, aber ich bin auf dem Weg. Und ich werde drüber sprechen. Weil endlich Schluss sein muss mit dem Maskieren – und zwar in jegliche Richtung.

Und jetzt entschuldige mich, mein Mutausbruch macht mir Angst, ich muss mir mal kurz die Decke über den Kopf ziehen. 🙈

Falls du jetzt aber Lust  bekommen hast, mehr darüber zu hören, dann here some good news. Wir haben für den Mamsterrad-Podcast mit den AD(H)S-Expertinnen Dr. Ismene Ditrich, Fachärztin für Psychologie und Psychiatrie, und Dr. Christa Koentges, Psychologin und Psychotherapeutin, über AD(H)S im Erwachsenenalter und insbesondere bei Frauen gesprochen. Die ganze Podcastfolge gibt es hier:

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Weitere Informationen

Wenn dich das Thema „AD(H)S im Erwachsenenalter“ interessiert, habe ich hier noch ein paar wirklich tolle Buchtitpps für dich:

„Die Welt der Frauen und Mädchen mit AD(H)S“

Frauen und Mädchen mit AD(H)S erhalten viel seltener eine Diagnose als Männer und Jungen, denn ihre Symptome fallen weniger stark auf: Betroffene Frauen und Mädchen sind weniger hyperaktiv, dafür verträumt, unaufmerksam und vergesslich. Die zu späte oder fehlende Diagnose kann weitreichende Folgen haben: Der Leidensdruck bleibt meist über Jahrzehnte bestehen, schadet ihrem Selbstwertgefühl und zieht Folgeerkrankungen nach sich.

Die vier Expertinnen der Freiburger Arbeitsgruppe AD(H)S leisten in diesem Buch wichtige Aufklärungsarbeit für Frauen mit AD(H)S sowie für Eltern betroffener Mädchen. Mit vielen Einblicken aus der Forschung, Fallgeschichten, Reflexionen und Übungen zur Selbsthilfe zeigen sie konkrete Wege auf, wie Betroffene mit ihrer Besonderheit Frieden schließen, ihre vielen Stärken entdecken und gut mit AD(H)S leben können.

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„Hirngespinste: Mein Leben mit ADHS“

Sätze wie „Ein bisschen ADHS hat doch jeder.“, „ADHS gibt es doch gar nicht.“ oder „ADHS haben doch nur kleine Jungs.“ gehören für Lisa Vogel zum Alltag. Wie es ist, als erwachsene Frau mit ADHS zu leben, welchen Vorurteilen man ausgesetzt ist und was im Alltag hilft, davon handelt dieses Buch.

Lisa räumt mit Mythen rund um die Stoffwechselstörung im Gehirn auf. Denn nicht jede/r mit ADHS ist ein zappeliges Kind, schlecht in der Schule oder auffällig im Erwachsenenalter. Mit ihrer späten Diagnose begann ihre Reise zu sich selbst, aus der ihr Wunsch erwuchs, andere auf dieser Reise zu begleiten, ihnen Verständnis zu schenken und sie vor Selbstzweifeln zu schützen.

Aktuelle Erkenntnisse und Studien zum Thema ADHS bei Erwachsenen runden das Buch ab.

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