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Für mehr Liebesbriefe: Schönes Briefpapier zum kostenlosen Download

Freunde, lasst es mich kurz machen: An diese Wochen im Frühjahr 2020 werden wir uns unser Leben lang erinnern. Und zwar nicht nur, weil 2020 „so eine runde Sache“ ist und der Beginn eines neuen Jahrzehnt (okay, korrekterweise der Abschluss des letzten), sondern weil diese Wochen, die wir hier gerade erleben, einzigartig und noch nie dagewesen sind.

Noch nie gab es ein Virus, dass sich in beängstigend rasender Geschwindigkeit auf dem ganzen Globus verbreitet hat, noch nie gab es ein Ausgangsverbot oder mindestens eine allgemein gültige Kontaktsperre über mehrere Wochen, noch nie waren wir in der Verlegenheit, unsere Familie und Freunde angeordnet nicht mehr sehen zu dürfen.

Social distancing? Bitte höchstens physisch!

Und obwohl wir auf der einen Seite angehalten sind, unnötige Kontakte zu vermeiden, so ist es uns ein inneres Bedürfnis, den Kontakt aufrecht zu erhalten oder sogar noch zu verstärken. Wir telefonieren, chatten, schreiben Mails und videotelefonieren, wir skypen, zoomen und facetimen. Wir malen Regenbögen an unsere Fenster, um anderen Kindern ein Zeichen zu senden und verschicken Liebe in Form von Karten und kleine Basteleien.

Schönes Broefpapier zum kostenlosen Download
 

Es war einmal ein Liebesbrief

Könnt ihr euch noch an das Kribbeln erinnern, das man im Bauch hatte, wenn man früher einen Brief aus dem Briefkasten gefischt hat? Schnell auf der Rückseite luschern, von wem er kommt und ihn dann sicher und geheim in der Tasche aufbewahren, bis der richtige Moment gekommen ist? Und wenn es dann soweit war und man es sich ungestört irgendwo gemütlich gemacht hatte, mit bebenden Fingern den Umschlag öffnen, den beschriebenen Bogen vorsichtig rauszupfen und in den Zeilen versinken… Hach, das waren noch Zeiten.

Schreib mal wieder

Und jetzt stellt euch doch mal vor, das gäbe es wieder. Wie wäre also, wenn wir wirklich mal wieder einen richtigen, echten Brief schreiben würden? Mit mehr Worten, als auf eine Postkarte passen, auf Briefpapier und mit einem Füller geschrieben? Und vielleicht sogar mit einem kleinen Erinnerungsfoto dazu, was man mit in den Briefumschlag gibt? Gute Idee, finde ich auch.

Schönes Briefpapier zum kostenlosen Download

Damit ihr gar nicht erst lostoben und euch überhaupt erstmal Briefpapier besorgen müsst, habe ich euch hier eine kleine Auswahl der wunderschönsten Freebies zusammengestellt, die ihr euch nach einem Klick auf die Bilder auf den jeweiligen Seiten kostenlos downloaden könnt:

Schönes Broefpapier zum kostenlosen Download

Kleine Prints

Bei Kleine Prints findet ihr übrigens noch total viele tolle andere Freebies und DIYs, zum Beispiel ABC Postkarten zum Ausmalen, stylische Osterdeko, DIY Straßenkreide in Eisform und noch mehr.

Dabelino

Stylische Briefpapier Freebies zum Ausdrucken
Dabelino

Miriam von Dabelino hat außerdem die #wichtelpost ins Leben gerufen und vermittelt auf ihrer Instagram Seite Brieffreundschaften für kleine und große Schreibwillige. Mega Idee, oder?

Titatoni

Stylische Briefpapier Freebies zum Ausdrucken
Titatoni

Dieser Aquarell-Eukalyptos von Renaade ist doch ein florales Träumchen, oder?

 

Schönes Broefpapier zum kostenlosen Download

Arian Armstrong

Das Briefpapier von Arian Armstrong ist auch in blau erhältlich.
 

Muse Printables

Bei den Muse Printables gibt es dutzende Freebies, von knallbunt bis uni ist da für jeden Geschmack ein Briefpapier dabei. Ich finde dieses Terrazzo-Muster ja phänomenal.

Und ab die Post!

Falls ihr übrigens keine Umschläge zuhause habt, nach dieser Anleitung bei Utopia kann man sich ganz leicht einen falten: Briefumschlag falten ohne zu kleben

Also schreibt doch mal wieder und wer weiß, vielleicht verirrt sich ja auch ein kleines Briefchen in unseren Briefkasten.

Liebst,

Liebst, icke

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Schönes Broefpapier zum kostenlosen Download

 

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Oh hi, Depression – eine Diagnose kommt selten allein

Oh hi, Depression – eine Diagnose kommt selten allein

Da steht sie plötzlich, schwarz und fett auf einem blassrosa Papier, die Tinte ein bisschen verschwommen. Eine Abkürzung, die mir die Tränen in die Augen schießen lässt – genau jetzt und unzählige Male in der letzten Zeit, immer wieder, ungebremst rückwärts bergab und keine Chance, die Bremse zu ziehen.

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It's okay to be not okay. Ok. I am not.

It's okay to be not okay. Ok. I am not.

It’s okay to be not okay.
Ok. I am not.

Das Meer ist ganz ruhig, ganz glitzernd und spiegelt, es schwimmt sich ganz easy, routiniert geht’s voran.

Von Strömungen, die sich da langsam aufbauen und heimlich ganz stark werden, merkt man vorerst nichts. Nur vielleicht, dass man plötzlich ein bisschen mehr Kraft braucht, um das Tempo zu halten, das man sonst von sich kennt.

Man kommt weiter gut vorwärts, glaubt: Man, ach, das geht schon! Denn irgendwie geht es ja weiter voran. „Ich stell mich nur an grad, ich bin einfach müde, dann geht es heute eben bisschen früher ins Bett.“

Dass die Strömungen inzwischen Strudel wurden, die alles gierig und stark alles in den Abgrund ziehen, die reißen und tosen, die wüten und rauschen, das bleibt verborgen, das sieht man schlicht nicht.

Man schwimmt einfach weiter, mehr Kraft noch, das geht schon, das Meer scheint doch ruhig und der Himmel noch blau. Doch der Strudel, der wildert beharrlich nach unten, mehr Kraft noch, mehr Sog folgt, dann zu viel und zu laut.

Bis man – viel zu spät dann – endlich realisiert, dass gar nichts mehr rund läuft und man nicht mehr kann.

Blöd nur, dass die Kraft da schon lang nicht mehr ausreicht, um zurück zu kommen und nicht unterzugehen.


Warum ich das schreibe, das öffentlich mache? 
Weil ich nicht okay bin.
Und das ist okay.

Und weil’s mir so schwerfällt, darüber zu sprechen, weil ich das schlichtweg einfach (noch) nicht so gut kann. Doch es musste mal raus jetzt und es scheint so viel leichter, die Worte zu schreiben, die ich nicht aussprechen kann. Sie mir einzugestehen und sie mir zu erlauben, das ist ein Anfang. Der Weg ist lang, doch das Ziel ist das Ziel. Und wenn ich da ankommen, dann will ich wieder ich sein. Und wieder ich werden? Da arbeite ich jetzt dran.

Liebst,

Auch das noch: Ich hab AD(H)S als Erwachsene

Auch das noch: Ich hab AD(H)S als Erwachsene

Keine Ahnung, ob du es vielleicht schon bei Instagram verfolgt hattest oder ob das hier jetzt komplett neu ist: Ich habe AD(H)S, das erst kürzlich bei mir diagnostiziert wurde.. Ein bisschen was habe ich schon dazu erzählt und geschrieben, aber irgendwie ist das nicht nur ein Thema für Instagram, sondern auch für hier  und ich glaube, deswegen werde ich jetzt nach und nach auch auf meinem Blog darüber schreiben. 

Pünktlich zum Mental Health Day am 10. Oktober war es jedenfalls so weit: Wochenlang hatte ich überlegt, ob ich in der Öffentlichkeit überhaupt darüber sprechen möchte, und plötzlich war es ganz klar: Die Zeit des Versteckens muss vorbei sein, wir müssen über Dinge sprechen, wenn wir sie ändern, wenn wir sie enttabuisieren wollen. 

Seit immer schon versuche ich, meine „Schwächen“ zu verstecken, meine „Makel“ und Eigenschaften, die ich mir immer weggewünscht habe und ständig versucht, zu maskieren. Ich hab weder über den Burnout gesprochen, der mich vor etwa 10 Jahren in die Knie zwang, noch über die Therapien, die ich gemacht habe, geschweige denn von all den anderen Dämonen, mit denen ich hin und wieder kämpfe.

Und auch meine neuste „Errungenschaft“, AD(H)S – spätdiagnostiziert im Erwachsenenalter – wollte ich erst weder wahrhaben noch darüber reden. Ich weiß seit einer kleinen Weile, dass ich ADHS habe. Irrsinnig viel erklärt sich dadurch, und dennoch ist es noch schwer zu fassen. Ich stehe am Anfang, aber ich bin auf dem Weg. Und ich werde drüber sprechen. Weil endlich Schluss sein muss mit dem Maskieren – und zwar in jegliche Richtung.

Und jetzt entschuldige mich, mein Mutausbruch macht mir Angst, ich muss mir mal kurz die Decke über den Kopf ziehen. 🙈

Falls du jetzt aber Lust  bekommen hast, mehr darüber zu hören, dann here some good news. Wir haben für den Mamsterrad-Podcast mit den AD(H)S-Expertinnen Dr. Ismene Ditrich, Fachärztin für Psychologie und Psychiatrie, und Dr. Christa Koentges, Psychologin und Psychotherapeutin, über AD(H)S im Erwachsenenalter und insbesondere bei Frauen gesprochen. Die ganze Podcastfolge gibt es hier:

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Weitere Informationen

Wenn dich das Thema „AD(H)S im Erwachsenenalter“ interessiert, habe ich hier noch ein paar wirklich tolle Buchtitpps für dich:

„Die Welt der Frauen und Mädchen mit AD(H)S“

Frauen und Mädchen mit AD(H)S erhalten viel seltener eine Diagnose als Männer und Jungen, denn ihre Symptome fallen weniger stark auf: Betroffene Frauen und Mädchen sind weniger hyperaktiv, dafür verträumt, unaufmerksam und vergesslich. Die zu späte oder fehlende Diagnose kann weitreichende Folgen haben: Der Leidensdruck bleibt meist über Jahrzehnte bestehen, schadet ihrem Selbstwertgefühl und zieht Folgeerkrankungen nach sich.

Die vier Expertinnen der Freiburger Arbeitsgruppe AD(H)S leisten in diesem Buch wichtige Aufklärungsarbeit für Frauen mit AD(H)S sowie für Eltern betroffener Mädchen. Mit vielen Einblicken aus der Forschung, Fallgeschichten, Reflexionen und Übungen zur Selbsthilfe zeigen sie konkrete Wege auf, wie Betroffene mit ihrer Besonderheit Frieden schließen, ihre vielen Stärken entdecken und gut mit AD(H)S leben können.

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„Hirngespinste: Mein Leben mit ADHS“

Sätze wie „Ein bisschen ADHS hat doch jeder.“, „ADHS gibt es doch gar nicht.“ oder „ADHS haben doch nur kleine Jungs.“ gehören für Lisa Vogel zum Alltag. Wie es ist, als erwachsene Frau mit ADHS zu leben, welchen Vorurteilen man ausgesetzt ist und was im Alltag hilft, davon handelt dieses Buch.

Lisa räumt mit Mythen rund um die Stoffwechselstörung im Gehirn auf. Denn nicht jede/r mit ADHS ist ein zappeliges Kind, schlecht in der Schule oder auffällig im Erwachsenenalter. Mit ihrer späten Diagnose begann ihre Reise zu sich selbst, aus der ihr Wunsch erwuchs, andere auf dieser Reise zu begleiten, ihnen Verständnis zu schenken und sie vor Selbstzweifeln zu schützen.

Aktuelle Erkenntnisse und Studien zum Thema ADHS bei Erwachsenen runden das Buch ab.

BUCH…

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